Wie funktioniert Gretzenbach im Zeichen des Corona-Virus?

Abgeschlossene Restauranttüren, Zulassungsbeschränkungen in den Geschäften, Abstandszonen, leere Regale, abgesperrtes Schulareal, Home Office und Kinder, die nicht zur Schule dürfen. Auch Gretzenbach spürt den Atem des Corona-Virus. Das Leben geht aber trotzdem weiter.

Kinder sind – wie das Bild zeigt – ehrliche Individuen. Sie sagen, was sie denken: Es lebe Corona. Mindestens zu Beginn ist es die Freude auf ausserterminliche Ferien gewesen, inzwischen ist Home Schooling Alltag sein.

Solidarität zeigt sich immer wieder in Krisen. Im Dorf kursiert ein Flyer, der Nachbarschaftshilfe anbietet.

Gemeindeamman Daniel Cartier meldet, dass der Gretzenbacher Gemeinderat noch nicht „dicht“ gemacht hat. Zwar finden Gemeinderatssitzung nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, aber sie finden statt, als Video-Konferenz. Die Ressorts-Verantwortlichen sind dabei unterschiedlich betroffen; am meisten zu tun gibt es bei der Schule, der Gesundheit und der Sicherheit. Daniel Cartier: Die Aufgabe ist zwar anspruchsvoll, aber durchaus machbar.

In dieser Aufzählung fehlen persönliche, positive Erlebnisse oder Begegnungen. Im Moment braucht es unbedingt diesen Blickwechsel. Wenn Sie eine solche Geschichte haben, erzählen Sie uns diese. /HS

Gretzenbach in den Klauen des Coronavirus?

Auch Gretzenbach ist von der Pandemie betroffen, mit allen wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen. Streift man durch das Dorf – besonders bei Nacht – bekommt man einen düsteren Eindruck vermittelt. Zu Recht?

Eine solche Situation hat die Schweiz seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt: Schulen und Restaurants sind geschlossen, in die Geschäfte ist der Zulass kontingentiert, am warmem Frühlingsabend sind keine Menschen auf den Strassen und überall die nüchternen Hinweise: Wegen Bundesratsbeschluss …. Geschlossen! Kein Klagen, nüchtern, den Tatsachen entsprechend, Fakt und fertig, trostlos!

Und dabei steckt doch hinter all diesen Bekanntmachungen: Liebe Leserin, lieber Leser dieser Zeilen! Wir nützen die Zwangspause, die uns sehr zu schaffen macht, um Schwung und Energie zu tanken. Denn der Coronavirus hat auch ein Ablaufdatum. Und dann sind wir wieder voll für Sie da. Wir freuen uns schon jetzt auf den Zeitpunkt, da wir mit Ihnen wieder geschäften und zusammen sein dürfen. Herzlichst Ihre ….

Zuversicht sieht anders aus. Im Gegensatz zur vielbeachteten Applaus-Aktion für die Betreuerinnen und Betreuer der Corona-Patienten hat die Aktion der Kirchen der Schweiz im Dorf wenig Unterstützung gefunden. Bis zum Gründonnerstag soll jeweils am Donnerstag eine brennende Kerze ein Zeichen der Hoffnung, der Verbundenheit und der Solidarität sein. Gretzenbach Mach mit! /HS

Corona trifft auf Gretzenbach

Seit fast 2 Wochen ist ein Virus das Thema. In Gretzenbach sind deswegen Veranstaltungen abgesagt worden, in den Medien wird über Hamsterkäufe berichtet und der Bundesrat hat seine Massnahmen verschärft. Nun ist verantwortungsvoller Umgang mit der Situation verlangt – und eine Portion Gelassenheit.

Weltweit herrscht Ausnahmezustand. Und trotz aller Massnahmen sterben Menschen wegen des Virus, auch in der Schweiz – das bedeutet Leid. Die beste Massnahme gegen die unkontrollierte Verbreitung des Krankheitserregers ist die Befolgung der bundesrätlichen Vorschriften und das Wisssen der wichtigsten medizinischen Fakten zum kleinen Übeltäter.

Übertragungsart

Die Übertragung geschieht vor allem durch Tröpfcheninfektion: Beim Niesen oder Husten gelangen Viren von einem Menschen direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen eines anderen Menschen.

Viren überleben einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Händen oder Oberflächen (Türklinken, Knöpfe etc.) und gelangen durch Berührungen im Gesicht auf die eigenen Schleimhäute von Nase, Mund und Augen.

Nähe ist eine wichtige Voraussetzung für die Virus-Übertragung. In der Regel ist ein längerer und enger Kontakt mit einer infektiösen Person erforderlich (< 2 Meter über > 15 Minuten).

Die rasche Verbreitung des Coronavirus ist ein Problem. Die sogenannte «Reproduktionszahl (R)» gibt an, wie viele weitere Menschen eine infizierte Person anstecken kann. Gemäss aktuellen Schätzungen sind das zurzeit zwischen 1,5 und 4 Menschen. (Zum Vergleich: bei der saisonalen Grippe (im Winter) liegt R bei rund 1,2–1,4, bei Masern bei rund 18 und bei SARS knapp über 1,0).

Personen jeden Alters können sich anstecken. Das Alter der laborbestätigten Erkrankungsfälle in China reicht von 8 Monaten bis 90 Jahren. Erste Erfahrungen zeigen, dass Kinder vor Corona eher geschützt sind, sie können aber trotzdem Überträger sein.

Inkubationszeit: Nach einer Infektion mit dem Coronavirus dauert es in der Regel 4 bis 7 Tage bis zu den ersten Symptomen.

Krankheitsverlauf

Zu Beginn treten oft ähnliche Anzeichen wie bei einer Grippe auf: Unwohlsein, Müdigkeit und Fieber. Es folgen meist Atemwegssymptome (trockener Husten). Weniger häufig sind: Kopfschmerzen, selten Muskelschmerzen, Übelkeit und Durchfall.

Nur sehr selten wurden Schnupfen und Halsschmerzen beobachtet (diese weisen eher auf eine «gewöhnliche Erkältung» hin).

Bei einem schweren Erkrankungsverlaufs kann es nach rund einer Woche zu Kurzatmigkeit und ev. zu einer Lungenentzündung mit Atemnot kommen. Weiterer Organsysteme können ebenfalls befallen werden.

Von einem schweren Erkrankungsverlauf betroffen sind vorwiegend ältere Menschen und Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung (Bluthochdruck, Herz- und Lungenerkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen).

Die Mehrzahl der angesteckten Personen zeigt einen milden Verlauf. Mindestens 10 Prozent der Erkrankten haben kein Fieber, und bei einigen tritt kein Husten auf. Bei mehreren Personen wurde eine Infektion ohne Symptome nachgewiesen.

Neben den angesteckten Personen gibt es Virusträger, die nicht erfasst worden sind oder deren Symptome zu schwach ausgefallen sind. Hinter dieser Dunkelziffer vermutet man den Faktor 7.

Die Sterblichkeit bei einer 2019-nCoV-Erkrankung wird zurzeit bei ca. 3% angesetzt, in Italien sind es 3,8% (Stand Anfang März*).

Zum Vergleich: Die Sterblichkeit bei Masern liegt bei rund 0,1 Prozent, diejenige von SARS lag bei rund 10 Prozent; bei MERS liegt sie bei 35 Prozent.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat eine umfassende Webseite zum Coronavirus aufgeschaltet, von da stammen auch die Angaben des Textes.

Das Schweizer Fernsehen hat in seiner Sendung Puls den Coronavirus, die Auswirkungen und die Massnahmen dagegen beleuchtet. / HS

Quellen:
Bundesamt für Gesundheit
* Oltner Tagblatt / Schweiz am Wochenende vom 7. März 2020

Mit den Schneeschuhen auf den Fronalpstock

Im Frühling gibt es die Auffahrtswanderung, im August steht jeweils die Vereinsreise auf dem Programm und vielleicht werden jetzt auch Schneeschuhwanderungen ein fester Bestandteil der Männerriege. Am 23. Februar machte sich eine Gruppe auf den Weg von Stoos hinauf auf den Fronalpstock: 3 Turner mit Schneeschuhen und ein Skifahrer.

Der Fronalpstock ist 1922 m hoch und bietet eine wunderbare Aussicht auf das Mittelland und sieben Seen. Das war die Belohnung für den rund zweistündigen Aufstieg von Stoos her. Insgesamt galt es dabei mehr als 600 Höhenmeter zu überwinden. Die Schneeverhältnisse waren ansprechend, angesichts der Tatsache, dass es seit Wochen kaum mehr geschneit hatte.

Bei der Ankunft auf dem Stoos hatte es noch geregnet. Doch schon bald hörte er auf und es blieb bis zur Heimfahrt trocken. Am Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne.

Der Ausflug wird im kommenden Dezember nochmals angeboten werden, da die Monate Januar und Februar wegen Skiferien und Fasnacht fest mit Terminen belegt und eher ungünstig sind. Nun ruht die Hoffnung auf einer schneereichen Vorweihnachtszeit. Zwei Routen werden zur Verfügung stehen: eine leichte und die sportliche auf den Fronalpstock. Und Stoos bietet daneben noch viele andere A(ttra)ktivitäten. / HS

Wir strahlen meist so schön unnötig!

Die Strahlung, die von Natel-Sendeanlangen, besonders von den 5G-Masten ausgeht, ist in aller Munde. Für die einen sind das „positive“ Strahlen, weil sie die Datenübertragung massiv beschleunigen; für die andere Seite sind damit Ängste um die Gesundheit verbunden.

Fakt ist: Wir sind auf unterschiedlichste Weise von Strom und Strahlung umgeben. Selbst in den abgelegensten Gebieten sind wir natürlichen Magnetfeldern ausgesetzt.

Wo Strom durchfliesst, entstehen immer elektrische und magnetische (niederfrequente) Felder. Ab einer Frequenz von rund 10 Kilohertz (das sind 10‘000 Schwingungen pro Sekunde) spricht man von elektromagnetischen Wellen oder Strahlung. Darauf sind alle Geräte angewiesen, die drahtlos (durch die Luft) kommunizieren: Radio, Fernseh- und Mobilfunk, WLAN, Bluetooth etc. Diese Felder und Wellen werden vereinfacht auch als Elektrosmog bezeichnet.

Es gibt in Gretzenbach Menschen, die sehr sensibel auf den Felder- und Strahlen-„Salat“ reagieren. Aus Fairness ihnen – aber auch sich selbst gegenüber – hat Fokus an der Generalversammlung beschlossen, auf die Problematik hinzuweisen – verbunden mit Tipps, die einfach umsetzbar sind und keinen Qualitätsverlust des eignen Umgangs mit elektronischen Geräten haben.
Schätzungen gehen davon aus, dass  bis zu 90% der täglichen Belastung zu Hause und am Arbeitsplatz unnötig und ohne relevante Einschränkung der Lebensführung sind; und sehr oft sind sie einfach und sogar kostenlos vermeidbar.

Hier die Zusammenstellung mit Beispielen einfacher Möglichkeiten zur Reduktion von unnötigem Elektrosmog:

  • Ein sehr grosser Teil der aufgenommenen Mobilfunkstrahlung stammt vom eigenen Handy. Die Strahlung kann mit einem strahlungsarmen Handy (SAR-Wert), mit einer Freisprechanlage (Headset) oder einer guten Qualität der Verbindung vermindert werden. (Bei schlechtem Empfang, z.B. im Keller empfiehlt es sich nur kurz telefonieren.)
  • Die modernen Smartphones strahlen, auch wenn nicht telefoniert wird (WLAN, Bluetooth, Mobile Datendienste, Hotspot). Darum bei Nichtgebrauch den Flugmodus einschalten oder das Handy auch mal ganz ausschalten.
  • Im Gebäudeinnern ist Abstand halten sehr wichtig. (Bei stromführenden Leitungen und Kabeln im Wohnbereich sind das ca. 1 Meter, dann sind die Felder vernachlässigbar.)
  • Ein optimaler Standort des WLAN-Routers verbessert die Performance im eigenen Wohnbereich und vermeidet die Belastung von Nachbarn. Ideal ist: Zentral im Wohnbereich, erhöht und freistehend.
  • Bei Nichtgebrauch, regelmässigen Abwesenheiten oder in der Nacht kann das WLAN auch ausgeschaltet werden.
  • Drucker können in den meisten Fällen übers Kabel mit dem PC verbunden werden, es braucht das WLAN nicht. Ansonsten das WLAN, wenn immer möglich, ausschalten.
  • Neue Fernseher haben einen WLAN-Sender eingebaut, der auch im Standby strahlt. Einfache Abhilfe: Fernseher bei Nichtgebrauch ganz vom Netz trennen (z.B. schaltbare Steckerleiste).
  • Es gibt Schutzhüllen zum Abschirmen des WLAN-Routers. Damit können die Reichweite reduziert und zum Beispiel Kleinkinderzimmer, Schlafzimmer … WLAN-frei gehalten werden.
  • An bestimmten kabellosen Festnetztelefonen mit DECT kann in den Einstellungen der Eco-Mode (oder Ecomode-Plus) aktiviert werden. Damit strahlt das Telefon nur, wenn es in Gebrauch ist. Ohne diese Aktivierung strahlen diese Geräte pausenlos. Beim Neukauf danach fragen.

Auf dem Markt werden auch Messgeräte angeboten. Grundsätzlich ist im Umgang damit Vorsicht geboten, weil falsches Wissen bei der Interpretation schnell mal ‚Schaden anrichtet‘. Interessierten vermitteln wir eine Kontakt-Adresse.

Weiterführende Informationen zu Elektrosmog und Abschirmung gibt es unter.

www.a-zgesund.ch oder www.ibes.ch

Strom kostet, weil er produziert werden muss.. Die Umsetzung des einen oder anderen Tipps hat neben Aspekten der Rücksicht auch Kostenersparnis zur Folge. Und sie sind ein persönlicher Beitrag zur Klärung der Diskussion um die Energielücke, die nach der Stillegung der Kernkraftwerke noch nicht gelöst ist. / HS

Zwei Gretzenbacher in der Zeitung

Die Niederämter Stiigiiseschliifer sind von Urs Schenker gegründet worden, Peter Arnet hat 40 kg Raclette-Käse abgeschabt – beide sind Mitglieder bei Fokus.

Es ist schön zu sehen, dass FOG-Mitglieder auch ausserhalb des Dorfes für Aufmerksamkeit sorgen. Für uns sind beide von grosser Bedeutung: Urs Schenker hat vor langer die FLG gegründet, aus der die FOG entstanden ist, und Peter Arnet fungiert am Beizlifest als Chef Infrastruktur und ruhiger Pol im Service. Damit ist schon gesagt: Dieses Jahr findet die nächste Ausgabe des Beizlifestes statt – wieder mit dem Raclette-Zelt? An der FOG-GV vom kommenden Freitag wird die Planung und Organisation ein Traktandum sein. Weiter ist die 5G-Technologie traktandiert. Die beschäftigt Gretzenbacher und Gretzenbacherinnen. Falls Sie sich an unserer Umfrage noch nicht beteiligt haben, machen Sie doch mit.

Hier geht es zum Artikel des Oltner Tagblatt. / HS

K(l)eine Eiszeit im Wald

In der Weihnachtszeit führt die CEVI jeweils einen eigenen Weihnachtsevent durch. Eingeladen dazu sind alle Kinder der verschiedenen Abteilungen, die Eltern, Grosseltern und Gspänli. Der Anlass beginnt jeweils am späten Nachmittag und steht immer unter einem Motto.

Eine recht ansehnliche Schar an Kindern, Eltern und Leitern versammelte sich um 16 Uhr beim CEVI-Haus. Da wurden alle unverhofft in den Film Frozen katapultiert. Anne bat die Anwesenden um Mithilfe auf der Suche nach ihrer Schwester Elsa. Denn diese besass übernatürliche Kräfte, mit denen sie Wasser zu Eis werden lässt. Nachdem Elsa beim Spielen deswegen ein Missgeschick passiert ist, zog sie sich von den Menschen zurück, um ernsthaftes Unheil zu vermeiden. Der Auftrag an die jungen Cevianerinnen und Cevianer war denn auch, Elsa aus ihrer Isolation zu holen und zu den Menschen zurückzubringen. Doch zunächst musste sie gefunden werden. Glücklicherweise hatte Elsa Spuren hinterlassen und sie wurde dann auch im Wald gefunden. Die Begrüssung mit der Elsa inzwischen die Schneekönigin – war zunächst frostig, da sie sich nicht helfen lassen wollte. Sie glaubte nicht daran, dass sie ihre Zauberkräfte unter Kontrolle bringen könnte, war aber nach viel Überzeugungsarbeit bereit, einen Versuch zu wagen. Dafür galt es verschiedene Aufgaben zu lösen. Dank Fitness, Selbstbeherrschung und Wissen konnten alle Herausforderungen gelöst werden und Elsa fasste wieder den Mut, mit der Schar zum CEVI-Haus zurückzukehren und am gemeinsamen Mahl teilzunehmen. Dieses bestand – wie die Traditionen es vorschrieben – aus Suppe mit Rädli-Einlage, Brot, Tee (und Glühwein für die Erwachsenen.) / HS

Der Hort der Spiele – die Ludothek Gretzenbach

Auf der Homepage steht gross Jubiläum 30 Jahre!!!  Aber eigentlich zeichnet sich schon der 40. Geburtstag ab. Eine Frage des Gesichtspunktes? Oder eine spielerische Auseinandersetzung?

In rund anderthalb Jahren sind es 40 Jahre her, dass der Gretzenbacher über eine auswärtige Ludothek berichtet hatte. Die Anregung ist von Interessierten aufgenommen worden, was 1983 zur Vereinsgründung führte. Und nochmals 2 Jahre später fand die Eröffnung statt.

Gestartet ist die Ludothek 1985 mit 220 Spielen, heute verfügt sie über rund 1000 Spiele aller Art für Jung und Alt: Aussenspiele / Gesellschaftsspiele / Basteln / Geburtstagskiste / Lernspiele / Rollenspiele….

Die Öffnungszeiten sind jeweils am Montag von 18.00 – 19.00 und am Dienstag von 16.00 – 17.00.

Die Neue Oltner Zeitung hat in der Ausgabe Nr. 47 der Ludothek einen Beitrag gewidmet, der auf eines hinweist: Spielt mit einander! / HS

Lotto ist, wenn’s ruhig wird in der Turnhalle

Über das Wochenende vom 16. und 17. November hat der Veloclub Gretzenbach sein Lotto durchgeführt. Kurz vorher hatten die Sportschützen ihr Lotto-Weekend. Vor Jahren haben sich sogar 5 Gretzenbacher Vereine um die Durchführung dieses Anlasses beworben.

Ist man erstmals an einem Lotto dabei, fallen sofort verschiedene Dinge auf: Die monotone Aufzählung der gezogenen Zahlen, die aufgestreckten Hände nach einem ‚Lotto‘-Ruf, die grossen Gewinn-Körbe – und die absolute Ruhe in der Turnhalle.

Bevor der Veloclub in die Turnhalle gezügelt ist, war die Kegelbahn des Restaurant Hirschen der Austragungsort. Und der Kanton vergab pro Jahr nur 4 Bewilligungen zur Durchführung eines Lotto-Matches. Da aber 5 Vereine daran interessiert waren, hatte jedes Jahr ein Verein das Nachsehen, was die Vereinskasse jeweils zu spüren bekommen hat. Grund für diese Begrenzung ist das kantonale Lottogesetz gewesen, welches die Anzahl der Lotto-Bewilligungen von der Zahl der Dorfbewohner abhängig machte.

Das Oltner Tagblatt hat in seiner Wochenendausgabe einen Beitrag dem Thema Lotto im Kanton gewidmet: tps://www.oltnertagblatt.ch/solothurn/kanton-solothurn/glueckszahlen-plueschtiere-abraeum-rituale-was-hinter-der-faszination-lotto-steckt-135976153 / HS

Olympia im Visier

 Larissa Donatiello ist 14 Jahre alt. Sie ist dieses Jahr bereits zum zweiten Mal Schweizer Meisterin bei den U 15 im Schiessen geworden; dabei hat sie einen Schweizer Rekord erzielt.

Vor wenigen Tagen ist Larissa nun auf Grund ihrer Leistungen ins Schweizer Nachwuchskader aufgenommen worden. In einem Bericht in der Solothurner Zeitung äussert die Gretzenbacherin ihre sportlichen Ambitionen; es sind hochgesteckte Ziele: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Bis dahin wird es noch ein langer Weg sein. Aber eine Goldmedaille für Gretzenbach – so lässt sich träumen. Wir drücken die Daumen. / HS

Der vollständige Beitrag der Solothurner Zeitung über Larissa Donatiello ist nachzulesen unter :

https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/niederamt/schweizer-meisterin-hat-die-olympischen-spiele-im-visier-132488867