Wie funktioniert Gretzenbach im Zeichen des Corona-Virus?

Abgeschlossene Restauranttüren, Zulassungsbeschränkungen in den Geschäften, Abstandszonen, leere Regale, abgesperrtes Schulareal, Home Office und Kinder, die nicht zur Schule dürfen. Auch Gretzenbach spürt den Atem des Corona-Virus. Das Leben geht aber trotzdem weiter.

Kinder sind – wie das Bild zeigt – ehrliche Individuen. Sie sagen, was sie denken: Es lebe Corona. Mindestens zu Beginn ist es die Freude auf ausserterminliche Ferien gewesen, inzwischen ist Home Schooling Alltag sein.

Solidarität zeigt sich immer wieder in Krisen. Im Dorf kursiert ein Flyer, der Nachbarschaftshilfe anbietet.

Gemeindeamman Daniel Cartier meldet, dass der Gretzenbacher Gemeinderat noch nicht „dicht“ gemacht hat. Zwar finden Gemeinderatssitzung nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, aber sie finden statt, als Video-Konferenz. Die Ressorts-Verantwortlichen sind dabei unterschiedlich betroffen; am meisten zu tun gibt es bei der Schule, der Gesundheit und der Sicherheit. Daniel Cartier: Die Aufgabe ist zwar anspruchsvoll, aber durchaus machbar.

In dieser Aufzählung fehlen persönliche, positive Erlebnisse oder Begegnungen. Im Moment braucht es unbedingt diesen Blickwechsel. Wenn Sie eine solche Geschichte haben, erzählen Sie uns diese. /HS

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