Wie funktioniert Gretzenbach im Zeichen des Corona-Virus?

Abgeschlossene Restauranttüren, Zulassungsbeschränkungen in den Geschäften, Abstandszonen, leere Regale, abgesperrtes Schulareal, Home Office und Kinder, die nicht zur Schule dürfen. Auch Gretzenbach spürt den Atem des Corona-Virus. Das Leben geht aber trotzdem weiter.

Kinder sind – wie das Bild zeigt – ehrliche Individuen. Sie sagen, was sie denken: Es lebe Corona. Mindestens zu Beginn ist es die Freude auf ausserterminliche Ferien gewesen, inzwischen ist Home Schooling Alltag sein.

Solidarität zeigt sich immer wieder in Krisen. Im Dorf kursiert ein Flyer, der Nachbarschaftshilfe anbietet.

Gemeindeamman Daniel Cartier meldet, dass der Gretzenbacher Gemeinderat noch nicht „dicht“ gemacht hat. Zwar finden Gemeinderatssitzung nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, aber sie finden statt, als Video-Konferenz. Die Ressorts-Verantwortlichen sind dabei unterschiedlich betroffen; am meisten zu tun gibt es bei der Schule, der Gesundheit und der Sicherheit. Daniel Cartier: Die Aufgabe ist zwar anspruchsvoll, aber durchaus machbar.

In dieser Aufzählung fehlen persönliche, positive Erlebnisse oder Begegnungen. Im Moment braucht es unbedingt diesen Blickwechsel. Wenn Sie eine solche Geschichte haben, erzählen Sie uns diese. /HS

Gretzenbach in den Klauen des Coronavirus?

Auch Gretzenbach ist von der Pandemie betroffen, mit allen wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen. Streift man durch das Dorf – besonders bei Nacht – bekommt man einen düsteren Eindruck vermittelt. Zu Recht?

Eine solche Situation hat die Schweiz seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt: Schulen und Restaurants sind geschlossen, in die Geschäfte ist der Zulass kontingentiert, am warmem Frühlingsabend sind keine Menschen auf den Strassen und überall die nüchternen Hinweise: Wegen Bundesratsbeschluss …. Geschlossen! Kein Klagen, nüchtern, den Tatsachen entsprechend, Fakt und fertig, trostlos!

Und dabei steckt doch hinter all diesen Bekanntmachungen: Liebe Leserin, lieber Leser dieser Zeilen! Wir nützen die Zwangspause, die uns sehr zu schaffen macht, um Schwung und Energie zu tanken. Denn der Coronavirus hat auch ein Ablaufdatum. Und dann sind wir wieder voll für Sie da. Wir freuen uns schon jetzt auf den Zeitpunkt, da wir mit Ihnen wieder geschäften und zusammen sein dürfen. Herzlichst Ihre ….

Zuversicht sieht anders aus. Im Gegensatz zur vielbeachteten Applaus-Aktion für die Betreuerinnen und Betreuer der Corona-Patienten hat die Aktion der Kirchen der Schweiz im Dorf wenig Unterstützung gefunden. Bis zum Gründonnerstag soll jeweils am Donnerstag eine brennende Kerze ein Zeichen der Hoffnung, der Verbundenheit und der Solidarität sein. Gretzenbach Mach mit! /HS

Corona trifft auf Gretzenbach

Seit fast 2 Wochen ist ein Virus das Thema. In Gretzenbach sind deswegen Veranstaltungen abgesagt worden, in den Medien wird über Hamsterkäufe berichtet und der Bundesrat hat seine Massnahmen verschärft. Nun ist verantwortungsvoller Umgang mit der Situation verlangt – und eine Portion Gelassenheit.

Weltweit herrscht Ausnahmezustand. Und trotz aller Massnahmen sterben Menschen wegen des Virus, auch in der Schweiz – das bedeutet Leid. Die beste Massnahme gegen die unkontrollierte Verbreitung des Krankheitserregers ist die Befolgung der bundesrätlichen Vorschriften und das Wisssen der wichtigsten medizinischen Fakten zum kleinen Übeltäter.

Übertragungsart

Die Übertragung geschieht vor allem durch Tröpfcheninfektion: Beim Niesen oder Husten gelangen Viren von einem Menschen direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen eines anderen Menschen.

Viren überleben einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Händen oder Oberflächen (Türklinken, Knöpfe etc.) und gelangen durch Berührungen im Gesicht auf die eigenen Schleimhäute von Nase, Mund und Augen.

Nähe ist eine wichtige Voraussetzung für die Virus-Übertragung. In der Regel ist ein längerer und enger Kontakt mit einer infektiösen Person erforderlich (< 2 Meter über > 15 Minuten).

Die rasche Verbreitung des Coronavirus ist ein Problem. Die sogenannte «Reproduktionszahl (R)» gibt an, wie viele weitere Menschen eine infizierte Person anstecken kann. Gemäss aktuellen Schätzungen sind das zurzeit zwischen 1,5 und 4 Menschen. (Zum Vergleich: bei der saisonalen Grippe (im Winter) liegt R bei rund 1,2–1,4, bei Masern bei rund 18 und bei SARS knapp über 1,0).

Personen jeden Alters können sich anstecken. Das Alter der laborbestätigten Erkrankungsfälle in China reicht von 8 Monaten bis 90 Jahren. Erste Erfahrungen zeigen, dass Kinder vor Corona eher geschützt sind, sie können aber trotzdem Überträger sein.

Inkubationszeit: Nach einer Infektion mit dem Coronavirus dauert es in der Regel 4 bis 7 Tage bis zu den ersten Symptomen.

Krankheitsverlauf

Zu Beginn treten oft ähnliche Anzeichen wie bei einer Grippe auf: Unwohlsein, Müdigkeit und Fieber. Es folgen meist Atemwegssymptome (trockener Husten). Weniger häufig sind: Kopfschmerzen, selten Muskelschmerzen, Übelkeit und Durchfall.

Nur sehr selten wurden Schnupfen und Halsschmerzen beobachtet (diese weisen eher auf eine «gewöhnliche Erkältung» hin).

Bei einem schweren Erkrankungsverlaufs kann es nach rund einer Woche zu Kurzatmigkeit und ev. zu einer Lungenentzündung mit Atemnot kommen. Weiterer Organsysteme können ebenfalls befallen werden.

Von einem schweren Erkrankungsverlauf betroffen sind vorwiegend ältere Menschen und Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung (Bluthochdruck, Herz- und Lungenerkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen).

Die Mehrzahl der angesteckten Personen zeigt einen milden Verlauf. Mindestens 10 Prozent der Erkrankten haben kein Fieber, und bei einigen tritt kein Husten auf. Bei mehreren Personen wurde eine Infektion ohne Symptome nachgewiesen.

Neben den angesteckten Personen gibt es Virusträger, die nicht erfasst worden sind oder deren Symptome zu schwach ausgefallen sind. Hinter dieser Dunkelziffer vermutet man den Faktor 7.

Die Sterblichkeit bei einer 2019-nCoV-Erkrankung wird zurzeit bei ca. 3% angesetzt, in Italien sind es 3,8% (Stand Anfang März*).

Zum Vergleich: Die Sterblichkeit bei Masern liegt bei rund 0,1 Prozent, diejenige von SARS lag bei rund 10 Prozent; bei MERS liegt sie bei 35 Prozent.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat eine umfassende Webseite zum Coronavirus aufgeschaltet, von da stammen auch die Angaben des Textes.

Das Schweizer Fernsehen hat in seiner Sendung Puls den Coronavirus, die Auswirkungen und die Massnahmen dagegen beleuchtet. / HS

Quellen:
Bundesamt für Gesundheit
* Oltner Tagblatt / Schweiz am Wochenende vom 7. März 2020

Mit den Schneeschuhen auf den Fronalpstock

Im Frühling gibt es die Auffahrtswanderung, im August steht jeweils die Vereinsreise auf dem Programm und vielleicht werden jetzt auch Schneeschuhwanderungen ein fester Bestandteil der Männerriege. Am 23. Februar machte sich eine Gruppe auf den Weg von Stoos hinauf auf den Fronalpstock: 3 Turner mit Schneeschuhen und ein Skifahrer.

Der Fronalpstock ist 1922 m hoch und bietet eine wunderbare Aussicht auf das Mittelland und sieben Seen. Das war die Belohnung für den rund zweistündigen Aufstieg von Stoos her. Insgesamt galt es dabei mehr als 600 Höhenmeter zu überwinden. Die Schneeverhältnisse waren ansprechend, angesichts der Tatsache, dass es seit Wochen kaum mehr geschneit hatte.

Bei der Ankunft auf dem Stoos hatte es noch geregnet. Doch schon bald hörte er auf und es blieb bis zur Heimfahrt trocken. Am Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne.

Der Ausflug wird im kommenden Dezember nochmals angeboten werden, da die Monate Januar und Februar wegen Skiferien und Fasnacht fest mit Terminen belegt und eher ungünstig sind. Nun ruht die Hoffnung auf einer schneereichen Vorweihnachtszeit. Zwei Routen werden zur Verfügung stehen: eine leichte und die sportliche auf den Fronalpstock. Und Stoos bietet daneben noch viele andere A(ttra)ktivitäten. / HS

Das läuft im März

Der Coronavirus hält die Schweiz fest im Griff. Im Kanton Solothurn müssen Anlässe mit mehr als 100 Besuchern vorerst abgesagt werden. Das wird auf die wenigsten Angebote im Dorf gelten. Viel ist angesagt: Der März fällt voll in die Fastenzeit. Neben geistiger und seelischer Nahrung ist auch für Speis und Trank gesorgt.

01. MärDer Kindermaskenball findet leider nicht statt 
02. MärMeditationkath. Kirche 6.30
03. MärTag des Artenschutzes   
04. MärKafiträff Römersaal8.30
06. MärWeltgebetstag der Frauen – Gastland Zimbabwe   
06. MärFastensuppe Römersaal12.00
07. MärRacletteabendref. KirchgemeindeRömersaalab 17.00
08. MärTag der Frau   
09. MärMeditationkath. Kirche 6.30
10. MärGemeinderat   
11. MärFrauentreff beim Dorfladen20.00
13. MärFastensuppe Römersaal12.00
14. MärInstrumentenvorstellungMusikschule Gretzenbach 10.00 – 12.00
14. MärJahreskonzertMusikvereinTurnhalle 5720.00
16. MärMeditationkath. Kirche 6.30
18. MärGesamtkonzert Musikschule   
19. MärFokus feiert den 4. Geburtstag  
19. MärJosephtag   
20. MärFastensuppe Römersaal12.00
20. MärFastensuppe für Erwachsene Römersaal19.00
20. MärTag- und Nachtgleiche   
23. MärMeditationkath. Kirche 6.30
24. MärSeniorennachmittag / Theater Römersaal14.00
24. MärMV Fokus Gretzenbach  19.30
26. MärSenioren-Mittagstisch Rest. Jurablick11.30
27. MärFastensuppe Römersaal12.00
29. MärSommerzeit   
31. MärGemeinderat   

5G – Umfrage: Vorwärtsstrategie oder Abwarten?

FOG hat erstmals eine Umfrage lanciert. Das Thema war die 5G-Technologie. Die IG Weid bekämpft eine neue Sendeanlage. Was kann Gretzenbach daraus lernen?

Zunächst dies: Unabhängig von der Umfrage ist der Gemeinderat bereits aktiv geworden und hat am 21. Januar beschlossen, auf gemeindeeigenen Parzellen und Gebäuden in der Wohnzone keine Antennen 4G oder 5G zu bewilligen.

Am 29. Januar hat eine Debatte im Solothurner Kantonsrat die Erkenntnis gebracht, dass der Kanton für 5G nicht zuständig ist.

Nun zur Umfrage: Bis zum 1. Februar haben 43 Menschen ihre Meinung über die 5G-Technologie mitgemacht. Hier die Resultate:

Die Umfrage ist am 1. Februar geschlossen worden

Die Umfrageergebnisse sind eine Momentaufnahme und absolut nicht repräsentativ, dafür haben zu wenige Personen mitgemacht. Trotzdem wagen wir uns an eine Auseinandersetzung mit dem Thema:

– Es wäre leicht gewesen, das Umfrageresultat deutlich und einseitig ausfallen zu lassen. Die IG Weid vertritt rund 200 Einsprecher gegen die geplante Sendeanlage bei der Garage Weid. Hätte diese Gruppe öffentlichen Druck aufbauen wollen, würde das Resultat anders aussehen.

20 Minuten hat im November 2019 fast 13’000 Personen zu ihrer Einstellung bezüglich des flächendeckenden 5G-Ausbaues befragt. Die Ergebnisse zeigten, dass 54% der Befragten sich gegen den 5G-Ausbau geäussert haben. Unsere Resultate bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Da drängt sich die Frage auf, ob das nur Zufall sei.

– Die Gemeinde hat für das Dorfzentrum eine Befragung der Bevölkerung lanciert, vielleicht lohnt sich ein ähnliches Vorgehen bei der 5G-Technologie?

– Die Umfrage von 20 Minuten liefert einen möglichen Ansatz: 53% der Befragten hatten sich für ein Moratorium ausgesprochen, d.h. für ein befristetes Einfrieren des Ausbaus von 5G. Ein Moratorium gäbe auch Gretzenbach Gelegenheit, in Erfahrung zu bringen, was alles möglich ist und wie einzelne Kommunen mit dem Thema umgehen. An verschiedenen Orten ist bereits ein Moratorium eingeführt worden, so lange, bis vom Bund erwartete Antworten eintreffen.

– Ein Blick über die Gemeindegrenzen lohnt sich. Kestenholz hat im Zonenreglement vom April 2018 festgehalten, dass Mobilfunkanlagen nur in der Gewerbe- und Industriezone und in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen gestattet sind.

– In Mahren liegt auch ein Baugesuch für eine Funkantenne auf, die Chancen für eine Bewilligung werden als gut eingestuft, trotz erheblichem Widerstand dagegen. Daraus kann man ableiten: Die einzelnen Gemeinden des Niederamtes schauen für sich, der Blickwinkel des gesamten Region wäre vielleicht der bessere.

Es lohnt sich also, wenn der Gemeinderat und die Einwohner Zeit bekommen, sich objektiv mit dem Thema zu befassen und Lösungen rechtzeitig zu erarbeiten, denn der globale Druck für diese Technologie ist gross. Die Ortsplanungsrevision befindet sich in Gretzenbach zwar in einem fortgeschrittenen Stadium, neue Erkenntnisse sollten dennoch Platz darin finden können.

Packen wir das Thema an, bevor wir vor vollendeten Tatsachen stehen. / HS

Wir strahlen meist so schön unnötig!

Die Strahlung, die von Natel-Sendeanlangen, besonders von den 5G-Masten ausgeht, ist in aller Munde. Für die einen sind das „positive“ Strahlen, weil sie die Datenübertragung massiv beschleunigen; für die andere Seite sind damit Ängste um die Gesundheit verbunden.

Fakt ist: Wir sind auf unterschiedlichste Weise von Strom und Strahlung umgeben. Selbst in den abgelegensten Gebieten sind wir natürlichen Magnetfeldern ausgesetzt.

Wo Strom durchfliesst, entstehen immer elektrische und magnetische (niederfrequente) Felder. Ab einer Frequenz von rund 10 Kilohertz (das sind 10‘000 Schwingungen pro Sekunde) spricht man von elektromagnetischen Wellen oder Strahlung. Darauf sind alle Geräte angewiesen, die drahtlos (durch die Luft) kommunizieren: Radio, Fernseh- und Mobilfunk, WLAN, Bluetooth etc. Diese Felder und Wellen werden vereinfacht auch als Elektrosmog bezeichnet.

Es gibt in Gretzenbach Menschen, die sehr sensibel auf den Felder- und Strahlen-„Salat“ reagieren. Aus Fairness ihnen – aber auch sich selbst gegenüber – hat Fokus an der Generalversammlung beschlossen, auf die Problematik hinzuweisen – verbunden mit Tipps, die einfach umsetzbar sind und keinen Qualitätsverlust des eignen Umgangs mit elektronischen Geräten haben.
Schätzungen gehen davon aus, dass  bis zu 90% der täglichen Belastung zu Hause und am Arbeitsplatz unnötig und ohne relevante Einschränkung der Lebensführung sind; und sehr oft sind sie einfach und sogar kostenlos vermeidbar.

Hier die Zusammenstellung mit Beispielen einfacher Möglichkeiten zur Reduktion von unnötigem Elektrosmog:

  • Ein sehr grosser Teil der aufgenommenen Mobilfunkstrahlung stammt vom eigenen Handy. Die Strahlung kann mit einem strahlungsarmen Handy (SAR-Wert), mit einer Freisprechanlage (Headset) oder einer guten Qualität der Verbindung vermindert werden. (Bei schlechtem Empfang, z.B. im Keller empfiehlt es sich nur kurz telefonieren.)
  • Die modernen Smartphones strahlen, auch wenn nicht telefoniert wird (WLAN, Bluetooth, Mobile Datendienste, Hotspot). Darum bei Nichtgebrauch den Flugmodus einschalten oder das Handy auch mal ganz ausschalten.
  • Im Gebäudeinnern ist Abstand halten sehr wichtig. (Bei stromführenden Leitungen und Kabeln im Wohnbereich sind das ca. 1 Meter, dann sind die Felder vernachlässigbar.)
  • Ein optimaler Standort des WLAN-Routers verbessert die Performance im eigenen Wohnbereich und vermeidet die Belastung von Nachbarn. Ideal ist: Zentral im Wohnbereich, erhöht und freistehend.
  • Bei Nichtgebrauch, regelmässigen Abwesenheiten oder in der Nacht kann das WLAN auch ausgeschaltet werden.
  • Drucker können in den meisten Fällen übers Kabel mit dem PC verbunden werden, es braucht das WLAN nicht. Ansonsten das WLAN, wenn immer möglich, ausschalten.
  • Neue Fernseher haben einen WLAN-Sender eingebaut, der auch im Standby strahlt. Einfache Abhilfe: Fernseher bei Nichtgebrauch ganz vom Netz trennen (z.B. schaltbare Steckerleiste).
  • Es gibt Schutzhüllen zum Abschirmen des WLAN-Routers. Damit können die Reichweite reduziert und zum Beispiel Kleinkinderzimmer, Schlafzimmer … WLAN-frei gehalten werden.
  • An bestimmten kabellosen Festnetztelefonen mit DECT kann in den Einstellungen der Eco-Mode (oder Ecomode-Plus) aktiviert werden. Damit strahlt das Telefon nur, wenn es in Gebrauch ist. Ohne diese Aktivierung strahlen diese Geräte pausenlos. Beim Neukauf danach fragen.

Auf dem Markt werden auch Messgeräte angeboten. Grundsätzlich ist im Umgang damit Vorsicht geboten, weil falsches Wissen bei der Interpretation schnell mal ‚Schaden anrichtet‘. Interessierten vermitteln wir eine Kontakt-Adresse.

Weiterführende Informationen zu Elektrosmog und Abschirmung gibt es unter.

www.a-zgesund.ch oder www.ibes.ch

Strom kostet, weil er produziert werden muss.. Die Umsetzung des einen oder anderen Tipps hat neben Aspekten der Rücksicht auch Kostenersparnis zur Folge. Und sie sind ein persönlicher Beitrag zur Klärung der Diskussion um die Energielücke, die nach der Stillegung der Kernkraftwerke noch nicht gelöst ist. / HS

Vorstand

Seit dem 24. Januar 2020 setzt sich der Vorstand von Fokus so zusammen:

PRAESIDENT

Vakant


Waedi SchaererVIZEPRAESIDENT und GEMEINDERAT

Walter «Wädi» Schärer
Unternehmer
Mitglied seit 1989
Gemeinderat Ressort Infrastruktur seit 2009

«Ich bin bei der FOG, weil ich keine diktierten Parteiparolen von ‹Oben› vertreten will. Mein ganzes Engagement gilt einzig und alleine meinem Dorf. Hier kenne ich die Einwohner und Gegebenheiten vor Ort und kann so optimale Lösungen für anstehende Probleme erzielen.»


Sandra KunzKASSE

Sandra Kunz
Kaufmännische Angestellte
Mitglied seit 2009

«Als berufstätige Mutter und Hausfrau bin ich sehr am Geschehen des Dorflebens interessiert. Die FOG trifft genau meine Vorstellungen und ich kann dadurch aktiv am Dorfleben teilnehmen.»

 


Kurt_Spielmann_500x500GEMEINDERAT

Kurt Spielmann
Hausmann / Verkäufer bei Brunner Getränke / Mitarbeiter bei Panda Architektur
Mitglied seit 2013
Gemeinderat Ressort Finanzen seit 2013

«Ich bin bei der FOG, weil man nicht von Bundes- oder Kantonalparteivorständen vorgeschrieben bekommt, wie zu politisieren sei. Der Schwerpunkt der politischen Arbeit liegt in unserem Dorf. Ich will mich für mein Dorf einsetzen, mit all meinen Möglichkeiten.»


BEISITZER

Horst Kaucic           

                                           

 

 

 


BEISITZERIN

Doris Nagl

Beizlifest und Euro 2020: Wir sind dabei!

FOG führte am 24. Januar die ordentliche GV durch. Es gab zwei klare Entscheidungen bezüglich Beizlifest und 5G-Infoanlass. Und die Partei steht im Moment ohne Führung da.

Nach dem Apero eröffnete Noch-Präsident Rolf Leuenberger die Versammlung. Er hatte vor einem Jahr das Amt – nach einem Unterbruch – zum zweiten Mal übernommen mit der klaren Ansage, die Partei während eines Jahres zu führen. Trotz Bemühungen konnte keine Nachfolge gefunden werden. Gemeinderat Wädi Schärer formulierte den Sachverhalt so: ‘Ohne Präsident da zu stehen, ist nach Aussen hin nicht schön. Aber ich bin guten Mutes, dass wir trotzdem etwas Gutes leisten können! ’ Der Vorstand wird in nächster Zeit ziemlich gefordert sein.

Fokus verfügt über eine ansehnliche Schar sehr engagierter Mitglieder. Aber es geht uns wie den anderen Parteien und Vereinen: Es fehlt der Nachwuchs und die aktuellen Mitglieder leisten seit vielen Jahren sehr gute Arbeit zu Gunsten der Partei und des Dorfs.

Nach diesem betrüblichen Traktandum war die klare Zustimmung zum Raclette-Zelt während des Beizlifestes 2020 ein wahrer Aufsteller. Die Voten, die in der Diskussion vorgebracht worden sind, waren: ‘Wir machen das für das Dorf!’ ‘Das zusammen Arbeiten an diesem Anlass ist für uns sehr wichtig, auch wenn es sich nicht um politische Arbeit handelt! Wir fördern so den internen Teamgeist! ’

An der letzten Mitgliederversammlung 2019 ist beschlossen worden, dass FOG sich an einem ausgewogenen Informationsanlass über die 5G-Technologie beteiligen will. Nach Informationsgesprächen und Abklärungen bei Experten ist beschlossen worden, davon Abstand zu nehmen, weil ein objektiver Anlass zurzeit nicht realisierbar ist. Gegner dieser Technologie finden sich leicht, Befürworter zieren sich, da sich zum Teil heftiger Protest gegen 5G bemerkbar macht. Das Thema bleibt aber im Fokus.

Die Strahlenproblematik macht sich aber nicht nur im Umkreis der Sendemasten bemerkbar. Jeder Haushalt ist mit Strahlen konfrontiert, die intern produziert werden. Da können alle einen Beitrag für sich und die Nachbarn zu einer Reduktion leisten. Die Versammlung hat denn auch ausdrücklich zugestimmt, Tipps zum persönlichen Umgang mit Strahlenquellen zu publizieren. Diese werden demnächst aufgeschaltet.

Auf Initiative des Elterndrahtes wird der Spielplatz zwischen Kugelstossanlage und Kindergarten bis zum Sommer erweitert. Die Gruppierung sammelte Geld für die Realisierung des Platzes und die Anschaffung weiterer Geräte. FOG hat für dieses Projekt 500.- gespendet.

Im Juni spielen die Schweiz und Wales in der Vorrunde der Europameisterschaft. Bereits an der WM vor zwei Jahren haben Mitglieder daraus einen Fussball-Event gemacht. Am 13. Juni kommt also die nächste Gelegenheit zu einem gemeinsamen Fussball-Watching. Eine Einladung dazu wird noch folgen.

Danach folgte der gemütliche Teil mit Nachtessen und angeregten Diskussionen.

In eigener Sache: Wir wollen auch am Beizlifest 2030 das Raclette-Zelt führen und dafür brauchen wir jetzt schon neue Leute. Machen Sie mit und schnuppern Sie FOG-Luft/ HS

Zwei Gretzenbacher in der Zeitung

Die Niederämter Stiigiiseschliifer sind von Urs Schenker gegründet worden, Peter Arnet hat 40 kg Raclette-Käse abgeschabt – beide sind Mitglieder bei Fokus.

Es ist schön zu sehen, dass FOG-Mitglieder auch ausserhalb des Dorfes für Aufmerksamkeit sorgen. Für uns sind beide von grosser Bedeutung: Urs Schenker hat vor langer die FLG gegründet, aus der die FOG entstanden ist, und Peter Arnet fungiert am Beizlifest als Chef Infrastruktur und ruhiger Pol im Service. Damit ist schon gesagt: Dieses Jahr findet die nächste Ausgabe des Beizlifestes statt – wieder mit dem Raclette-Zelt? An der FOG-GV vom kommenden Freitag wird die Planung und Organisation ein Traktandum sein. Weiter ist die 5G-Technologie traktandiert. Die beschäftigt Gretzenbacher und Gretzenbacherinnen. Falls Sie sich an unserer Umfrage noch nicht beteiligt haben, machen Sie doch mit.

Hier geht es zum Artikel des Oltner Tagblatt. / HS

5G: Fluch oder Segen für Gretzenbach?

Das Thema polarisiert: Es gibt die 5G-Fans, für sie steht Technologie für den Fortschritt. Die Gegner befürchten unabsehbare Schädigungen. Und Gretzenbach ist auch von der Thematik betroffen. Beteiligen Sie sich an unserer Umfrage!

Es ist ähnlich wie beim Thema Schule: Alle haben sie mal besucht und sind daher in der Lage mitzureden. Zum Einstieg ist daher der nachfolgende Artikel empfohlen, der versucht beide Seiten zu 5G zu erhellen.

https://www.oltnertagblatt.ch/schweiz/streit-um-5g-netz-das-ringen-geht-in-die-naechste-runde-136176764

Fakten und Ereignisse rund um 5G

Das Bundesamt für Kommunikation weist auf seiner Übersichtskarte an der Oltnerstrasse aktuell 2 Mobilfunkantennen aus, die insgesamt 6 Sendeanlagen beherbergen. Die Sendeleistungen bewegen sich dabei von 2G bis 5G.

Der Bund hat Ende 2019 den Bericht der Arbeitsgruppe Mobilfunk und Strahlung veröffentlicht. Darin werden Einschätzungen zu Bedürfnissen und Risiken beim Aufbau von 5G-Netzen abgegeben, der 5G-Technologie wird aber kein Schädigungspotenzial unterstellt.

Die Stossrichtung des Bundes wird bekämpft, so sind 5 Volksinitiativen in der Pipeline, die sich alle mit dem Mobilfunk und dessen Auswirkungen befassen.

Im Niederämter vom 9. Januar 2020 sind die Bauausschreibungen von Salt und Sunrise publiziert, die die Swisscom-Antenne vor der Westeinfahrt des Eppenbergtunnels erweitern wollen. Diese Projekte sind bereits im letzten Herbst ausgeschrieben gewesen Zwei Einsprachen sind damals eingegangen.

In der Weid ist ein weiteres Baugesuch für eine Natelantenne am Laufen. Das Projekt wird von den Anwohnern heftig bekämpft, über 100 Einsprachen sind abgegeben worden.

Der Gemeinderat vertritt die Haltung, dass er auf den öffentlichen Bauten und Parzellen keine Mobilfunkanlagen bewilligen wird.

Wie ist die Stimmung im Dorf?

Bezüglich 5G ist Vieles am Laufen und wenig absolut klar. Daher interessiert uns Ihre Meinung. Machen Sie bei unserer Umfrage mit! Je mehr Meinungen eingehen, desto repräsentativer wird das Stimmungsbild im Dorf sein. / HS

Was ist Ihre Meinung zu dem 5G Mobilfunknetz?

  • Ich bin absolut dagegen, dass 5G in der Schweiz flächendeckend mit dem heutigen Wissenstand bezüglich der Strahlungen eingeführt werden soll. (51%, 22 Votes)
  • Ich bin klar dafür, dass 5G flächendeckend und möglichst schnell in der Schweiz mit den entsprechenden Installationen (Antennen) eingeführt werden soll. (35%, 15 Votes)
  • Ich bin mir noch nicht sicher, tendiere aber eher dagegen, dass man die Technologie flächendeckend installiert, da man bezüglich der Strahlungen noch zu wenig weiss. (12%, 5 Votes)
  • Ich bin mir noch nicht sicher, tendiere aber eher dafür, dass die Technologie möglichst schnell installiert wird. (2%, 1 Votes)
  • Ob die 5G flächendeckend eingeführt werden soll oder nicht, ist mir egal. (0%, 0 Votes)

Total Voters: 43

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Hans-Peter Steiner
pixabay.com

Willkommen im 2020

Das neue Jahr ist da! FOKUS – Präsident Rolf Leuenberger wünscht alles Gute.

Ich wünsche allen ein gutes und erfolgreiches neues Jahr, mögen Glück und Gesundheit ständige Begleiter sein. Lasst uns anstossen. Prost!

Wieder ist ein Jahr vergangen, Zeit um nach vorne zu schauen.

Ein paar Themen nehmen wir mit ins neue Jahr: 5G-Antennen sorgen im Moment im Dorf am meisten für erhitzte Gemüter. Die 3-prozentige Steuererhöhung wird uns im Neuen Jahr hinten rechts wehtun. Die Neugestaltung des Dorfkerns geht weiter. Der Eppenbergtunnel wird fertiggestellt und in Betrieb genommen werden. Gretzenbach ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Gemeindepräsidenten.

Neues kommt dazu: Die Suche nach einem Bauverwalter kann beginnen. Das Pumpwerk Aarefeld wird seinen Betrieb aufnehmen und es wird wieder «Gretzebacher Hahneburger» geben.

Feiern dürfen wir selbstverständlich auch: Anstossen am Neujahr, den 1. August feiern und nicht zu vergessen das Beizlifest.

Schaut man über die Dorfgrenzen hinaus, werden uns sicher die Herren Trump, Putin, Kim Jong-un, Assat – und wer da sonst noch ständig in den Schlagzeilen ist – weiterhin beschäftigen. Die Klimadiskussion wird sicher auch weitergehen.

Schauen wir mal, was das neue Jahr noch so an Überraschungen bringt.  

Nochmals Prost

Rolf Leuenberger

Das läuft im Januar

Neues Jahr, neues Glück – und viele Dorfaktivitäten. Die gehören zu Gretzenbach, dem Dorf, wo wir alle leben.

Wann?Was?Wer?Wo?Wann?
01. JanNeujahrGemeinderatSchulhaus Meridian17.00 – 18.30
02. JanBerchtoldstag   
03. JanDreikönigstag   
10. JanWinterplausch mit TurnerfamilieDamenriege  
15. JanFrauentreff beim Dorfladen20.00
18. JanRaclette-Obe Jodelklub FründschaftRömersaal17.00 – 23.00
19. JanChinderfiir Kath. Kirche10.15.
21. JanSeniorennachmittag / Lotto Römersaal14.00
21. JanGemeinderat   
23. JanSenioren-Mittagstisch Rest. Jurablick11.30
24. JanGeneralversammlung FOG   

K(l)eine Eiszeit im Wald

In der Weihnachtszeit führt die CEVI jeweils einen eigenen Weihnachtsevent durch. Eingeladen dazu sind alle Kinder der verschiedenen Abteilungen, die Eltern, Grosseltern und Gspänli. Der Anlass beginnt jeweils am späten Nachmittag und steht immer unter einem Motto.

Eine recht ansehnliche Schar an Kindern, Eltern und Leitern versammelte sich um 16 Uhr beim CEVI-Haus. Da wurden alle unverhofft in den Film Frozen katapultiert. Anne bat die Anwesenden um Mithilfe auf der Suche nach ihrer Schwester Elsa. Denn diese besass übernatürliche Kräfte, mit denen sie Wasser zu Eis werden lässt. Nachdem Elsa beim Spielen deswegen ein Missgeschick passiert ist, zog sie sich von den Menschen zurück, um ernsthaftes Unheil zu vermeiden. Der Auftrag an die jungen Cevianerinnen und Cevianer war denn auch, Elsa aus ihrer Isolation zu holen und zu den Menschen zurückzubringen. Doch zunächst musste sie gefunden werden. Glücklicherweise hatte Elsa Spuren hinterlassen und sie wurde dann auch im Wald gefunden. Die Begrüssung mit der Elsa inzwischen die Schneekönigin – war zunächst frostig, da sie sich nicht helfen lassen wollte. Sie glaubte nicht daran, dass sie ihre Zauberkräfte unter Kontrolle bringen könnte, war aber nach viel Überzeugungsarbeit bereit, einen Versuch zu wagen. Dafür galt es verschiedene Aufgaben zu lösen. Dank Fitness, Selbstbeherrschung und Wissen konnten alle Herausforderungen gelöst werden und Elsa fasste wieder den Mut, mit der Schar zum CEVI-Haus zurückzukehren und am gemeinsamen Mahl teilzunehmen. Dieses bestand – wie die Traditionen es vorschrieben – aus Suppe mit Rädli-Einlage, Brot, Tee (und Glühwein für die Erwachsenen.) / HS

Mitgliederversammlung im Zeichen von 5G, Finanzen und Langmattrainweg

An der letzten Mitgliederversammlung vom 26.11.2019 konnte der Präsident neben den eigenen Mitgliedern eine stattliche Anzahl Vertreter der IG Weid begrüssen. (Die IG Weid kämpft gegen eine 5 G Antenne in der Weid und hat mit 200 gesammelten Unterschriften Einspruch gegen die Baubewilligung einer 5G Antenne bei der Weid Garage eingereicht.)

Zu Beginn durften wir erfahren, dass im Wasser des neuen Grundwasserpumpwerkes Aarefeld keine Chlorothalidone oder andere Pestizide nachgewiesen werden konnten. Das Pumpwerk wird Mitte Februar 2020 seinen Betrieb aufnehmen und Gretzenbach mit Trinkwasser versorgen.

Anwohner vom Langmattrainweg haben uns über den sehr schlechten Zustand der Strasse und über das fehlende Licht in Kenntnis gesetzt. In manchen Häusern führt starker Regen regelmässig zu Überschwemmungen in den Gebäuden und das seit Jahren. Hier müsste die Bürgergemeinde als Besitzerin der Strasse dringend handeln.

Die Finanzlage der Gemeinde hat sich so verschlechtert, dass der Gemeinderart zu Handen der Gemeindeversammlung vom 02.12.2019 eine 5%ige Steuererhöhung beantragt hat. Das Problem liegt auf der Einnahmenseite.  Auf der Einnahmeseite sind über 500’000 Fr weggebrochen. Das Minus ist zurückzuführen auf:

-den Wegzug einer natürlichen Person aus Gretzenbach,

-einen Vertrag über die Verteilung von Kernkraftwerksentschädigungen, welchen der Regierungsrat versäumt hat zu verlängern.

-die Gemeinde Däniken hat den Vertrages über eine freiwillige Entschädigung für das Nasslager des Kernkraftwerkes mit der Gemeinde Gretzenbach gekündigt.  

Auf der Ausgabenseite wurden die Budgets der Kommissionen und der Gemeindeverwaltung eingehalten. Investitionen werden auf ein Minimum heruntergefahren, was in der Zukunft aber die Gemeinde teuer zu stehen kommen könnte/ dürfte.

5G ist zur Zeit ein landauf , landab ein riesen Thema und sorgt auch in Gretzenbach für rote Köpfe. Fokus Gretzenbach machte sich schon länger darüber Gedanken, es wird viel über 5G geredet, aber die grosse Öffentlichkeit weiss eigentlich wenig darüber. Auch sind die Medienmitteilungen von Seiten Bund auch eher verwirrend. Deshalb wurde in der Partei laut über einen Infoanlass 5G nachgedacht. So laut, dass sich eine grössere Delegation die IG Weid zu unserer Mitgliederversammlung einfand. Nach einer angeregten Diskussion entschlossen sich die Mitglieder des Fokus Gretzenbach zusammen mit der IG Weid eine Podiumsdiskussion über 5G in Gretzenbach zu organisieren.  / RL 

Der Hort der Spiele – die Ludothek Gretzenbach

Auf der Homepage steht gross Jubiläum 30 Jahre!!!  Aber eigentlich zeichnet sich schon der 40. Geburtstag ab. Eine Frage des Gesichtspunktes? Oder eine spielerische Auseinandersetzung?

In rund anderthalb Jahren sind es 40 Jahre her, dass der Gretzenbacher über eine auswärtige Ludothek berichtet hatte. Die Anregung ist von Interessierten aufgenommen worden, was 1983 zur Vereinsgründung führte. Und nochmals 2 Jahre später fand die Eröffnung statt.

Gestartet ist die Ludothek 1985 mit 220 Spielen, heute verfügt sie über rund 1000 Spiele aller Art für Jung und Alt: Aussenspiele / Gesellschaftsspiele / Basteln / Geburtstagskiste / Lernspiele / Rollenspiele….

Die Öffnungszeiten sind jeweils am Montag von 18.00 – 19.00 und am Dienstag von 16.00 – 17.00.

Die Neue Oltner Zeitung hat in der Ausgabe Nr. 47 der Ludothek einen Beitrag gewidmet, der auf eines hinweist: Spielt mit einander! / HS

Das läuft im Dezember

Der Gretzenbacher Weihnachtsmarkt ist bereits vorbei, die Anlässe im Dezember sind aber alle weihnächtlich geprägt. Wer sich davon anstecken lässt, baut dem Weihnachtsstress vor.

Wann?Was?Wer?Wo?Wann?
01. Dez1. Advent   
02. DezGemeindeversammlung   
04. DezKafi-TräffElternvereinRömersaal8.30
04. DezWeihnachtsbastelnElternvereinRömersaal14.00
04. DezChlausaussendenkath. Kirche 18.00
06. DezSamichlaus    
07. DezMännerriege Benzenkegeln  
07. DezChinderfiir kath. Kirche16.15
08. DezMaria Empfängnis   
08. DezAdventskonzertMusikvereinKath. Kirche17.00
08. Dez2. Advent   
10. DezGemeinderat   
14. DezWaldweihnacht CEVI   
14. DezSingen im Adventkath. Kirche17.00 – 17.45
15. Dez3. Advent   
22. Dez4. Advent   
24. Dezheiliger Abend   
25. DezWeihnachten   
26. DezStephanstag   
31. DezSylvester   

Lotto ist, wenn’s ruhig wird in der Turnhalle

Über das Wochenende vom 16. und 17. November hat der Veloclub Gretzenbach sein Lotto durchgeführt. Kurz vorher hatten die Sportschützen ihr Lotto-Weekend. Vor Jahren haben sich sogar 5 Gretzenbacher Vereine um die Durchführung dieses Anlasses beworben.

Ist man erstmals an einem Lotto dabei, fallen sofort verschiedene Dinge auf: Die monotone Aufzählung der gezogenen Zahlen, die aufgestreckten Hände nach einem ‚Lotto‘-Ruf, die grossen Gewinn-Körbe – und die absolute Ruhe in der Turnhalle.

Bevor der Veloclub in die Turnhalle gezügelt ist, war die Kegelbahn des Restaurant Hirschen der Austragungsort. Und der Kanton vergab pro Jahr nur 4 Bewilligungen zur Durchführung eines Lotto-Matches. Da aber 5 Vereine daran interessiert waren, hatte jedes Jahr ein Verein das Nachsehen, was die Vereinskasse jeweils zu spüren bekommen hat. Grund für diese Begrenzung ist das kantonale Lottogesetz gewesen, welches die Anzahl der Lotto-Bewilligungen von der Zahl der Dorfbewohner abhängig machte.

Das Oltner Tagblatt hat in seiner Wochenendausgabe einen Beitrag dem Thema Lotto im Kanton gewidmet: tps://www.oltnertagblatt.ch/solothurn/kanton-solothurn/glueckszahlen-plueschtiere-abraeum-rituale-was-hinter-der-faszination-lotto-steckt-135976153 / HS

FOG – Mitgliederversammlung am 26.11.2019

Mitgliederversammlungen ermöglichen den Austausch zwischen Gemeinderäten, Mitgliedern der verschiedenen Kommissionen und der Basis. Man erfährt hier viel, kann Ideen einbringen und trifft interessante und interessierte Menschen. Und es ist der persönliche Beitrag zur Gestaltung der Zukunft von Gretzenbach. Die MV ist öffentlich.

Einladung für Mitglieder und Interessierte

Am Dienstag, den 26.11.2019, findet in der Bibliothek Meridian unsere nächste Mitgliederversammlung statt. Wie immer treffen wir uns um 19.30 Uhr. Nebst den Informationen aus dem Vorstand, dem Gemeinderat und den Kommissionen werden wir noch speziell über die ausserordentliche Vorstandssitzung vom 29.10.2019 informieren. Des Weiteren werden 5G, das Beizlifest und die GV 2020 thematisiert.

Neugierig geworden? Dann komm doch am 26.11. ins Meridian!   

Rolf Leuenberger, Präsident

Olympia im Visier

 Larissa Donatiello ist 14 Jahre alt. Sie ist dieses Jahr bereits zum zweiten Mal Schweizer Meisterin bei den U 15 im Schiessen geworden; dabei hat sie einen Schweizer Rekord erzielt.

Vor wenigen Tagen ist Larissa nun auf Grund ihrer Leistungen ins Schweizer Nachwuchskader aufgenommen worden. In einem Bericht in der Solothurner Zeitung äussert die Gretzenbacherin ihre sportlichen Ambitionen; es sind hochgesteckte Ziele: Die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Bis dahin wird es noch ein langer Weg sein. Aber eine Goldmedaille für Gretzenbach – so lässt sich träumen. Wir drücken die Daumen. / HS

Der vollständige Beitrag der Solothurner Zeitung über Larissa Donatiello ist nachzulesen unter :

https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/niederamt/schweizer-meisterin-hat-die-olympischen-spiele-im-visier-132488867

Das Ende des Tunnels ist in Sicht

Vor 4 Jahren ist das Baustellenfest für den Eppenbergtunnel gewesen, das Projekt ist inzwischen sichtbar fortgeschritten – wie von Geisterhand: Nur regelmässige Besucher der Baustelle haben Arbeiter am Werk gesehen. Gelegenheit, die Entwicklung sichtbar zu machen.

Der Mount Eppenberg ist am Schwinden. Der Aushub wird im Tunnel für die Verlegung der Geleise verwendet. Zudem ist ein Grossteil der Anlagen am Standort Wöschnau bereits rückgebaut worden, da sie nicht mehr verwendet werden.

Das nördliche Geleise ist bereits verlegt. Ab August 2020 sind die Testfahrten vorgesehen, die Eröffnung des Tunnels für den Schienenverkehr ist für den 12. Dezember 2020 terminiert.

(Foto: SBB) Die SBB zeigt in verschiedenen Videos Arbeitsschritte innerhalb des Projektes. Aus den Aufnahmen wird auch klar, warum so selten Arbeiter zu sehen sind: Viele Tätigkeiten sind in Nachtarbeit erfolgt. https://company.sbb.ch/de/ueber-die-sbb/projekte/projekte-mittelland-tessin/eppenberg/aktuelles/videos.html

Nachfolgend eine kleine Serie mit weiteren Baustellenaufnahmen / HS

Unlustiges Wetter – lustige Begegnungen

Was mache ich mit meinen alten Sachen? Wegwerfen? Oder?

Am 5. Oktober ist es nicht ums Entsorgen gegangen. Vielmehr fragten sich Besucherinnen und Besucher des Flohmarktes und des Teilemarktes im Grund: Finde ich, was ich schon lange suche? Hat es etwas Brauchbares für mich? Das Wetter zeigte sich zwar zum Teil von seiner garstigen Seite – wer da war, ist dennoch auf seine Kosten gekommen. Die Stände sind im Trockenen gestanden und zu einem Schwatz hat es immer gereicht. / HS


Wir sind der Verein Freizytmärt aus Kölliken. In Gretzenbach sind wir zum ersten Mal und es ist unser zweiter Flohmarkt. Wir sind nach Gretzenbach gekommen, weil es in Kölliken keine freie Halle hatte. Als Verein stellen wir zwei Mal im Jahr den Platz und die Infrastruktur für die Standbetreiber zur Verfügung. Auf die Idee für unseren Verein sind wir durch Besuche auf Flohmärkten gekommen.

Ich bin pensioniert, wollte aber noch etwas machen. Auf den Flohmarkt zu gehen ist mein Hobby. Pro Monat stecke ich etwa 30 – 40 Stunden da hinein. In den letzten Jahren hat eine Veränderung stattgefunden: Heute sind alte Sachen nichts mehr wert, das ist schade. Die Jungen habe keine Beziehung mehr dazu. In 15 Jahren wird es aber wieder anders sein. Aber es wird trotzdem auch heute noch etwas gekauft.

Während 40 Jahren bin ich als Störmech für Oldtimer unterwegs gewesen. Daher komme ich nun an Autos von ehemaligen Kunden, die jetzt zu alt sind zum Autofahren.  

Wir sind früher beruflich Konkurrenten gewesen. Und jetzt gehen wir gemeinsam auf den Flohmarkt. Aber jeder hat seinen eigenen Stand.

Das ist alles noch brauchbares Material, aber ich brauche es nicht mehr. Und der Flohmarkt findet in unserer Region statt. Ich konnte bereits einiges loswerden. Man sieht das zwar so nicht, aber ich merke es am Münz in der Manteltasche. Leider ist das Wetter eher unlustig, das merkt man. Die Leute sind eindeutig weniger kauffreudig.

Wir führen den Teilemarkt jetzt zum dritten Mal hier im Grund durch. Da unser Geschäft doch eher versteckt ist, wollten wir etwas machen um die Leute hierher zu locken. Wir organisieren mehrere Anlässe im Laufe des Jahres. Wir stellen den Platz und die Infrastruktur zur Verfügung. Die Standbetreiber sind professionelle Händler oder Privatpersonen.

Dieses Ding ist aus Holz und damit hat man früher von Hand Stoffe bedruckt. Ich schätze, es ist aus der Anfangszeit des letzten Jahrhunderts.

Das ist unser zweiter Flohmarkt. Durch einen Hausverkauf sind wir an die Sachen gekommen. Wir machen das, so lange es Spass macht. Es ist gleichzeitig die Möglichkeit, gemeinsame Familienzeit zu verbringen. Und das Schwatzen mit den Leuten und Kaffee trinken ist auch schön.

Das läuft im Oktober

Trotz Schulferien ( ) – es gibt viele verschiedene Anlässe in Gretzenbach. Und nicht vergessen: Die National- und Ständeratswahlen, die die Zusammensetzung des Bundesparlaments für die kommenden 4 Jahre festlegen.

30. Sept – 5. OktHerbstlagerCevi  
05. OktTeile- u. Flohmarkt Im Grund7.30 – 17.00
20. Okt National- u. Ständeratswahlen
24. Okt.Infoanlass Bläserklasse Musikverein Probelokal MvG 20.00
26. OktKurbisschnitzen Elternverein  
26. / 27. OktLotto SportschützenTurnhalle 57 
27. OktEnde Sommerzeit   
27. Oktökum. Gottesdienst am Arbeitsort Im Grund 3010.15
31. OktReformationstag   

Mitgliederporträt: Urs Sennhauser

«Fokus Gretzenbach» lebt von seinen Mitgliedern. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle in loser Reihenfolge Personen vorstellen, die sich bei FOG engagieren. Dieses Mal im Fokus: Urs Sennhauser. Continue reading

Die Vielfalt des Behindertensporttages

Lebensfreude pur – das präsentiert sich jedes Jahr am Behindertensporttag. Die Bildergalerie vermag nur einen kleinen Teil davon zu zeigen. Aber etwas wird klar ersichtlich: Es war ein toller Jubiläumsanlass. / HS

Weitere Beiträge zum Behindertensporttag 2019 siehe:

http://www.fokus-gretzenbach.ch/30-jahre-behindertensporttag-sonne-spor-spass-und-eine-spende/

http://www.fokus-gretzenbach.ch/seit-30-jahren-immer-wieder-dabei-die-freiwilligen-helferinnen-und-helfer-am-behindertensporttag/

Seit 30 Jahren immer wieder dabei: Die freiwilligen Helferinnen und Helfer am Behindertensporttag

Fast 150 Sportlerinnen und Sportler haben am diesjährigen Sporttag teilgenommen. Aus Anlass des Jubiläums sind neue Spiele – passend zum Geburtstag – kreiert worden. Rund 100 Männer, Frauen und Jugendliche haben mitgeholfen, dass einmal mehr ein besonderes Erlebnis entstehen konnte. Ihnen ist dieser Beitrag gewidmet. / HS


Ich bin das erste Mal als Helfer dabei. Es ist eine schöne Sache, tiptop!

Freude bereiten ist ein gutes Gefühl.

Es ist genial. Ich bin vor 3 Jahren zum Mitmachen angefragt worden. Die Freude der Sportlerinnen und Sportler sollte sich auf uns übertragen, dann wäre alles viel besser.

Wir finden den Anlass eine gute Sache. Wir sind gerne mit Menschen in Kontakt. Die Menschen hier sind mit wenig zufrieden – man lernt wieder demütig zu sein.

Für Behindertensportler und Spitzensportler ist die Situation die gleiche: Es braucht Engagement, Herzblut und Durchhaltevermögen.

Die Bürgergemeinde sponsert den Sporttag, weil er eine gute Sache ist. Er ist vor Ort, nachhaltig und sozial.

Ich bin in den Behindertensporttag hineingerutscht. Es stehen nicht alle Menschen auf der Sonnenseite des Lebens. So kann ich etwas zurückgeben. Das zeigt sich in den Gesichtern der Sportler; da ist Freude und Ehrgeiz zu sehen.

Wir sind als Familienbetrieb an diesem Anlass engagiert. Der Damenturnverein hat Helferinnen gesucht, da habe ich mich gemeldet. Die Cevi hat mitgemacht, da sind unsere Jungen dabei gewesen. Und mein Mann hat die Festwirtschaft übernommen.

Ich bin 2015 in meine Funktion als Präsident des Vereins hineingerutscht. Seither habe ich den Plausch mit dem OK, das ist sensationell. Jedes Mitglied weiss, was zu tun ist und es herrscht eine super Kameradschaft. Es macht Spass.

Ich bei seit 30 Jahren mit dabei. Damals bin ich Präsident des Turnvereins gewesen. Da ein ansehnlicher Betrag aus den Bussgeldern des Turnfestes in Däniken übrig geblieben ist, hat man den ersten Sporttag geschaffen. Jetzt sind es 30 Jahre Freude – und es ist ein dankbares Publikum. Noch nie hat einer reklamiert.

Es ist sehr schön, dass es so einen Anlass für geistig Beeinträchtigte gibt. Da helfe ich gerne mit.
Der Aufwand lohnt sich, wenn man die Freude der Sportler sieht, da können wir zufrieden nach Hause gehen.

Ich bin hier, um den Leuten, die diesen Anlass seit 30 Jahren durchführen, Danke zu sagen und ihnen Respekt zu erweisen. Heute bin ich zum 3. oder 4. Mal dabei. Esther Gassler hatte mich damals auf den Behindertensporttag aufmerksam gemacht.

Es macht einfach Spass mit den Leuten hier; sie sind herzlich und haben Ehrgeiz. Es ist einfach schön.

Wir haben einmal mehr Wetterglück. Es sind tolle Leute, die mitmachen. Ich habe Freude zu sehen, wie sie mitmachen.

Die Turner haben den Sporttag angerissen. Es ist ein Anlass der Turnerfamilie. Für die Männerriege ist es ein Beitrag, den wir leisten wollen, um jene zu unterstützen, die nicht so turnen können wie wir.

Wir kommen jetzt seit 3 Jahren. Wir sind hier, um den Sportlerinnen und Sportlern eine Freude zu machen. Es ist ein dankbarer Auftritt – Musik macht immer Freude.

Weitere Beiträge zum Behindertensporttag 2019:

http://www.fokus-gretzenbach.ch/die-vielfalt-des-behindertensporttages

http://www.fokus-gretzenbach.ch/30-jahre-behindertensporttag-sonne-spor-spass-und-eine-spende/(öffnet in neuem Tab)

Eine Suche wurde erfolgreich abgeschlossen und eine neue hat begonnen

Die Mitgliederversammlung vom 24. April hat einmal mehr gezeigt: Da erfährt man die neusten Infos zur Gemeinde –  Gretzenbach hat wieder einen Finanzverwalter.

Vor rund einem Monat hat eine Versammlung der Ortsparteienpräsidenten stattgefunden. Obwohl die nächsten Gemeinderatswahlen noch zwei Jahre entfernt sind, machte man sich bereits Gedanken über mögliche Kandidatinnen und Kandidaten. Denn es zeichnen sich Abgänge ab und zudem wird die Stelle des Gemeindepräsidenten / der Gemeindepräsidentin neu zu besetzen sein. Die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass es jemand sein wird, der noch nicht im aktuellen Gremium sitzt. Diese Situation ist sehr herausfordernd. Die Frage lautete denn auch: Wie erreicht man neue Kräfte? Angesprochen sind Personen, bei denen nicht mehr die berufliche Karriere oder die Familienplanung zu oberst stehen – also 30+. Und besonders NeuzuzügerInnen gilt es einzubinden, damit Gretzenbach nicht zu einem Schlafdorf verkommt. Die nächste Zusammenkunft der Ortsparteienpräsidenten findet nach den Sommerferien statt.

Zur Diskussion Anlass gegeben hat auch die Absicht der Raiffeisenbank, den Bancomat vom Dorfzentrum in den Schachen zu zügeln. Die Bankleitung stellt finanzielle Überlegungen in den Vordergrund – der Bacomat am jetzigen Standort wird zu wenig genutzt, ist also nicht wirtschaftlich. Ende 2018 hat sich die Bank beim Gemeindeammann nach einem neuen Standort auf dem Areal des Gemeindehauses erkundigt. Die erhaltene Antwort ist positiv gewesen, d.h. da wäre ein neuer Standort möglich. Das ausgesteckte Profil beim Denner zeigt aber, dass davon wieder Abstand genommen worden ist. Aus dem Kreis der FOG-Mitglieder sind denn auch die folgenden Fragen aufgeworfen worden:

  • Wie soll ein Dorfzentrum, wie es eben im angenommenen Leitbild angesprochen worden ist, realisiert werden, wenn wichtige Dienstleistungen nicht mehr angeboten werden?
  • Wie erreichbar muss ein Bancomat für den Grossteil der Bevölkerung sein (ältere Menschen, Personen ohne Auto)?
  • Braucht die angestrebte Kundschaft das Bargeld aus den Automaten tatsächlich für die Einkäufe in den angrenzenden Geschäften?
  • Ist der Standort ideal gewählt, d.h.: Fahren die Bezüger auf den Parkplatz oder werden die Trottoirs mit Autos überstellt?
  • Muss ein Bancomat rentieren?
  • Muss es ein Raiffeisen-Bancomat sein?

Das Gespräch mit der Leitung der Raiffeisenbank wird im Namen des gesamten Gemeinderates gesucht.

Geplant ist, ab 1. Januar 2021 einen Bauverwalter zu 80% einzustellen, der entsprechende Antrag des Gemeinderates wird in den nächsten Wochen erfolgen.

Seit gestern ist klar: Die Suche nach einem neuen Finanzverwalter ist zu Ende. Der Gemeinderat hat einen Mann gewählt, er wird sein Amt per 1. August antreten. Der 39-Jährige bringt neben Berufskenntnissen aus dem Bankenwesen eine 6jährige Erfahrung aus der Finanzkommission seiner Wohngemeinde mit. Damit ist ein wichtiges Kapitel abgeschlossen, das fast noch wichtiger ist, als die Suche nach einem Gemeindeammann.

Ab Ende Jahr wird Gretzenbach wieder über eine eigene Trinkwasserversorgung verfügen. Das neue Grundwasserreservoir ist fertig gestellt und erfolgreich getestet worden. Die Übergangslösung nach Aarau wird als Notwasserleitung in Reserve gehalten.

Für die ausgeschriebene Stelle des Werkhofarbeiters sind 17 Bewerbungen eingegangen, das Auswahlverfahren läuft.

Die USK klärt mit dem Lindenhof ab, ob wieder eine Grossmengenabfuhr angeboten werden kann. Das bisherige Problem der Grossmengen ist gewesen, dass das Volumen, nicht aber das Gewicht ermittelt werden konnte. Die Anschaffung einer Zange mit integrierter Waage könnte die Lösung sein. Das Geschäft geht an den Gemeinderat.

Zum Schluss das Wichtigste zum Grillabend vom 17. Mai im Kleinkaliberschützenhaus Zingg.

  • Der Anlass ist offen für alle Mitglieder und Interessierte an Fokus oder am Grillen.
  • Ab 18 Uhr gibt es einen Apero, spendiert von Fokus.
  • Ab 19 Uhr kann gegrillt werden. Essen und Trinken muss mitgebracht werden.
  • Für das Dessertbuffet sind noch Kuchenspenden gesucht.
  • Eine Anmeldung an redaktion@fokus-gretzenbach.ch ist erforderlich. / HS

Gewinnen Sie ein Samsung Galaxy 10!

Die Pandemie schützt weder vor Wunderheilern noch Betrugs-Versuchen. Der Tagespreis: Ein Samsung Galaxy 10 als Lockvogel – so passiert in Gretzenbach.

Per Mail meldet sich die Swisscom – aus Anlass eines 10-jährigen Jubiläums werde ein Wettbewerb durchgeführt, unter anderem gebe es heute ein Samsung Galaxy 10 zu gewinnen.  (Das Handy der angeschriebenen Person trägt die Nummer 4, gehört also in die Steinzeit der Mobiltelefonie.) Und sie sei ein möglicher Gewinnkandidat, die Aktion laufe noch rund 2 Minuten.

Und die Uhr läuft unhaltbar gegen Null! Aber mithalten können mit einem Samsung 10, auf einen Schlag wieder bei den Leuten sein. Was will man mehr! Und das Ganze im vertrauenswürdigen Blau und Rot der Swisscom. Das wird wohl seriös sein. Und die Zeit hat schon die Minutengrenze erreicht. Statt über 1000.- nur noch 2.- Was steht unter Abos? Ihr Abo können Sie beibehalten. Wie sieht es aus bezüglich des Spezial-Abos, das über eine Institution läuft: Gilt das auch? Keine Angaben dazu. Überhaupt sehr wenig Text. Und irgendwo kommt langsam das Gefühl: Wird da die Katze im Sack gekauft. In James-Bond-Manier – kurz vor Ablauf der Frist – Senden nicht gedrückt.

Ein Mail über das Contactcenter der Swisscom bringt Tage später die folgende Antwort:

Der Name in der Anrede und jener des Kundenberaters sind wegretuschiert worden. Fazit: Glück gehabt! / HS

Das läuft im Februar

Gretzenbach galt mal als eine Fasnachts-Hochburg. Die Kinderfasnacht gibt es immer noch. Danach folgt die Fastenzeit. Was daneben sonst noch läuft, hier der Terminkalender

05. FebSirenentest   
12. FebFrauentreff beim Dorfladen20.00
14. FebValentinstag   
18. FebSeniorennachmittag / Jassplausch Römersaal13.30
20. Febr.LottoFrauengemeinschaftRömersaal19.30
20. Febr.Schmutziger Donnerstag   
25. FebGemeinderat   
26. FebAschermittwoch   
27. FebSenioren-Mittagstisch Rest. Jurablick11.30
27. FebStart Bläserklasse für ErwachseneMusikverein 20.00
28. Feb75. Todestag von Anne Frank