Mitgliederporträt: Urs Sennhauser

«Fokus Gretzenbach» lebt von seinen Mitgliedern. Aus diesem Grund möchten wir an dieser Stelle in loser Reihenfolge Personen vorstellen, die sich bei FOG engagieren. Dieses Mal im Fokus: Urs Sennhauser.

Mit wem möchtest Du im Lift stecken bleiben? Warum?

Mit meiner Frau. Als glücklich verheirateter Familienvater mit vier Kindern, drei Katzen, einem eigenen Geschäft und einem Haus mit Garten ist die Zeit oft recht knapp, um als Ehepaar in Ruhe Dinge zu bereden. Ich denke in einem feststeckenden Lift hat man viel Ruhe und es sollte kein Stress aufkommen – der beste Moment um wichtige Gespräche zu führen… und die Rettungsmannschaft kann sich Zeit nehmen.

Mit wem möchtest Du nicht im Lift stecken bleiben? Warum?

Mit meinen Mitarbeitern. Die sollen beim Kunden arbeiten und nicht im Lift Pause machen.

Dein letzter grosser Ärger war?

Den habe ich schon wieder vergessen…

Wann hast du dich das letzte Mal gefreut?

Vor 5 Minuten, als die Sonne zwischen den Wolken durchgeguckt hat. Ich freue mich täglich unzählige Male – auch an kleinen Dingen. Dies hilft mir auch, den Ärger, den es manchmal gibt, gut zu überstehen.

Welche 3 Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? 

Meine Frau, mein Notebook und mein LTE-Internet-Modem (mit Empfang natürlich). Dann kann ich mir Zeit nehmen für meine Frau, aber auch ab und zu meine Mails checken, die Welt retten und die Bibel lesen.

Wie verbringst du deine Freizeit?

Mit vier Kindern im besten Alter (zwischen 12.5 und 16 Jahren), einem eigenen Geschäft und einem Haus mit Garten bleibt nicht viel Freizeit. Wenn es aber dann doch einmal geplante oder überraschende Lücken im Kalender gibt, dann bin ich gerne in der Natur oder auf dem Vierwaldstättersee.

Hast du Vorbilder? Wenn ja, wen?

Jeder Mensch, der weiss, wer er ist, was er kann, was er nicht kann, was noch an Talenten in ihm steckt und der eigenständig denkt, ist ein Vorbild für mich. Im Besonderen ist Jesus ein Vorbild für mich: Er wusste, wer er war; er wusste, was er kann und er wusste, was sein Auftrag war – und diesem ist er in jeder Lebenslage gefolgt.

Seit wann bist du Mitglied von Fokus Gretzenbach?

Ich bin seit 1999 Mitglied von FOG. Wir sind 1999 nach Gretzenbach gezügelt und dachten uns, das sei eine gute Sache um das Dorf und die Leute hier kennenlernen zu können. Wir haben den Entschied nie bereut.

In welchen Funktionen warst für FOG tätig

Gestartet habe ich im Jahr 2000 als Mitglied der Jugendkommission. Dann habe ich vor ungefähr 16 Jahren in die EDV Kommission gewechselt. Dort fühle ich mich sehr wohl und kann meine Kenntnisse als EDV-Spezialist mit einem eigenen IT-Geschäft gut einbringen. (Ob das so ist, müsst ihr meine Kommissionskollegen fragen.)

Wie bist du auf FOG aufmerksam geworden?

Wir wurden von einem FOG-Mitglied angesprochen.

Warum engagierst du dich bei Fokus Gretzenbach?

Ich finde es wichtig, dass man sich im Dorf engagiert – in einem Verein oder einer Partei. Nur so kann das Dorfleben auch leben.

Was gefällt dir an dieser Partei?

Fokus engagiert sich im Dorf Gretzenbach und das gefällt mir. Fokus ist unabhängig von kantonalen oder nationalen Parteimeinungen und kann sich mit dem «Fokus auf Gretzenbach» für Gretzenbach und seine Einwohner engagieren.

Was zeichnet Gretzenbach aus?

Mir gefällt Gretzenbach, weil es hier viele nette Leute gibt. Die Stimmung untereinander empfinde ich als sehr freundlich und gemeinschaftlich. Man merkt, dass man am gleichen Strick in die gleiche Richtung zieht (oder zumindest ziehen möchte). Es gibt jedes Jahr mehrere Anlässe, bei denen sich (fast) das ganze Dorf trifft: Jugendtag, Fussballturnier, Beizlifest, die          1. August Feier, und andere. Man kennt sich; die Menge der Menschen, die hier wohnen, ist noch überschaubar. Gretzenbach hat eine gute Infrastruktur, ist verkehrstechnisch gut gelegen, aber trotzdem ein Dorf, in welchem man zu Fuss in 5 Minuten im Wald oder im Grünen ist. … und wir haben keine Parkuhren.

Gibt es etwas, das dir in Gretzenbach fehlt?

Einen See oder das Meer.