Gretzenbach in den Klauen des Coronavirus?

Auch Gretzenbach ist von der Pandemie betroffen, mit allen wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen. Streift man durch das Dorf – besonders bei Nacht – bekommt man einen düsteren Eindruck vermittelt. Zu Recht?

Eine solche Situation hat die Schweiz seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt: Schulen und Restaurants sind geschlossen, in die Geschäfte ist der Zulass kontingentiert, am warmem Frühlingsabend sind keine Menschen auf den Strassen und überall die nüchternen Hinweise: Wegen Bundesratsbeschluss …. Geschlossen! Kein Klagen, nüchtern, den Tatsachen entsprechend, Fakt und fertig, trostlos!

Und dabei steckt doch hinter all diesen Bekanntmachungen: Liebe Leserin, lieber Leser dieser Zeilen! Wir nützen die Zwangspause, die uns sehr zu schaffen macht, um Schwung und Energie zu tanken. Denn der Coronavirus hat auch ein Ablaufdatum. Und dann sind wir wieder voll für Sie da. Wir freuen uns schon jetzt auf den Zeitpunkt, da wir mit Ihnen wieder geschäften und zusammen sein dürfen. Herzlichst Ihre ….

Zuversicht sieht anders aus. Im Gegensatz zur vielbeachteten Applaus-Aktion für die Betreuerinnen und Betreuer der Corona-Patienten hat die Aktion der Kirchen der Schweiz im Dorf wenig Unterstützung gefunden. Bis zum Gründonnerstag soll jeweils am Donnerstag eine brennende Kerze ein Zeichen der Hoffnung, der Verbundenheit und der Solidarität sein. Gretzenbach Mach mit! /HS