Mitgliederporträt: Helene von Däniken

«Fokus Gretzenbach» (FOG) lebt von seinen Mitgliedern. Aus diesem Grund stellen wir an dieser Stelle in loser Reihenfolge Personen vor, die sich bei FOG engagieren. Heute im Fokus: eine Ur-Gretzenbacherin.

Helene, dein letzter grosser Ärger war? Ich ärgere mich nicht so schnell. Aber wenn ich im Wald unterwegs bin, ärgere ich mich über liegengebliebenen Abfall.

Wann hast du dich das letzte Mal gefreut? Ich freue mich täglich über Kleinigkeiten.

Wie verbringst du deine Freizeit? Im nahen Wald drehe ich gerne meine Walking-Runden, zudem lese und reise ich gerne.

Hast du Vorbilder? Wenn ja, wer war es? Unsere Mutter – sie hat uns 8 Kindern sehr viel auf den Lebensweg mitgegeben.

Wie lautet dein Lebensmotto? Es chont wie’s chont.

Was hat dich Corona gelehrt? Wir gehören zur Risiko-Gruppe und verhalten uns auch dementsprechend. Wir arrangieren uns mit dem Machbaren. Was am meisten fehlte, sind die sozialen Kontakte und auch das Hüten der Enkelkinder. Darum ist die Freude beiderseitig riesig, dass wir uns wieder umarmen dürfen.

Seit wann bist du Mitglied von FOG? Ich bin seit 1992 Mitglied.

In welcher Funktion warst für FOG tätig? Ab 1993 war ich 16 Jahre in der Baukommission, davon 12 Jahre als Präsidentin. In dieser Zeit war ich auch einige Jahre im Bürgerrat.

Wie bist du auf FOG aufmerksam geworden? Durch meinen Bruder Urs Schenker.

Warum engagierst du dich bei Fokus Gretzenbach? Ich bin am Geschehen in unserem Dorf interessiert.  

Wo befindet sich dein Lieblingsplatz? Mein Lieblingsplatz ist ganz klar der Rastplatz, der meinen Eltern Franz und Marie Schenker-Nünlist gewidmet ist. Von diesem Ort aus hat man eine wunderbare Sicht über unser Dorf mit dem Jura in der Ferne. Er befindet sich in der Weid, am Waldrand neben dem Weg zum Fraubrünneli.

Warum ist FOG für Gretzenbach wichtig? Weil die Partei in unserer Gemeinde aktiv ist und somit keine überparteiliche Meinung vertreten muss.

Was wünschst du dir für die Zukunft von FOG? Neue Mitglieder wären schön und viel Erfolg bei den nächsten Gemeinderatswahlen.

Was zeichnet Gretzenbach aus? Ich bin in Gretzenbach aufgewachsen und für mich ist das «mein Dorf». Ich kenne viele Leute und Geschichten und weiss noch einiges von früher. Das hat mir in meinen Ämtern auch ab und zu geholfen.

Gibt es etwas, das dir in Gretzenbach fehlt?
Das Dorfzentrum sollte aufgewertet werden.

Für welche Themen / Anliegen möchtest du dich künftig einsetzen? Seit März 2020 bin ich wieder im Bürgerrat und möchte mich für unser Dorf und – von der Bürgergemeinde her – für das Dorfzentrum mit dem Einkaufsladen einsetzen.

Was wünschst du dir für die Zukunft von Gretzenbach? Ein sanftes Wachstum und dass der Dorfgeist bewahrt wird.

Zum Schluss: Warum soll man FOG beitreten bzw. sich dort engagieren? Wenn man sich für’s Dorfleben interessiert und sich politisch einbringen will, ist das eine gute Sache. Man hat auch so die Möglichkeit z.B. in einer Komission mitzuarbeiten.