Wie funktioniert Gretzenbach im Zeichen des Corona-Virus?

Abgeschlossene Restauranttüren, Zulassungsbeschränkungen in den Geschäften, Abstandszonen, leere Regale, abgesperrtes Schulareal, Home Office und Kinder, die nicht zur Schule dürfen. Auch Gretzenbach spürt den Atem des Corona-Virus. Das Leben geht aber trotzdem weiter.

Kinder sind – wie das Bild zeigt – ehrliche Individuen. Sie sagen, was sie denken: Es lebe Corona. Mindestens zu Beginn ist es die Freude auf ausserterminliche Ferien gewesen, inzwischen ist Home Schooling Alltag sein.

Solidarität zeigt sich immer wieder in Krisen. Im Dorf kursiert ein Flyer, der Nachbarschaftshilfe anbietet.

Gemeindeamman Daniel Cartier meldet, dass der Gretzenbacher Gemeinderat noch nicht „dicht“ gemacht hat. Zwar finden Gemeinderatssitzung nun unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, aber sie finden statt, als Video-Konferenz. Die Ressorts-Verantwortlichen sind dabei unterschiedlich betroffen; am meisten zu tun gibt es bei der Schule, der Gesundheit und der Sicherheit. Daniel Cartier: Die Aufgabe ist zwar anspruchsvoll, aber durchaus machbar.

In dieser Aufzählung fehlen persönliche, positive Erlebnisse oder Begegnungen. Im Moment braucht es unbedingt diesen Blickwechsel. Wenn Sie eine solche Geschichte haben, erzählen Sie uns diese. /HS

Gretzenbach in den Klauen des Coronavirus?

Auch Gretzenbach ist von der Pandemie betroffen, mit allen wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen. Streift man durch das Dorf – besonders bei Nacht – bekommt man einen düsteren Eindruck vermittelt. Zu Recht?

Eine solche Situation hat die Schweiz seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr erlebt: Schulen und Restaurants sind geschlossen, in die Geschäfte ist der Zulass kontingentiert, am warmem Frühlingsabend sind keine Menschen auf den Strassen und überall die nüchternen Hinweise: Wegen Bundesratsbeschluss …. Geschlossen! Kein Klagen, nüchtern, den Tatsachen entsprechend, Fakt und fertig, trostlos!

Und dabei steckt doch hinter all diesen Bekanntmachungen: Liebe Leserin, lieber Leser dieser Zeilen! Wir nützen die Zwangspause, die uns sehr zu schaffen macht, um Schwung und Energie zu tanken. Denn der Coronavirus hat auch ein Ablaufdatum. Und dann sind wir wieder voll für Sie da. Wir freuen uns schon jetzt auf den Zeitpunkt, da wir mit Ihnen wieder geschäften und zusammen sein dürfen. Herzlichst Ihre ….

Zuversicht sieht anders aus. Im Gegensatz zur vielbeachteten Applaus-Aktion für die Betreuerinnen und Betreuer der Corona-Patienten hat die Aktion der Kirchen der Schweiz im Dorf wenig Unterstützung gefunden. Bis zum Gründonnerstag soll jeweils am Donnerstag eine brennende Kerze ein Zeichen der Hoffnung, der Verbundenheit und der Solidarität sein. Gretzenbach Mach mit! /HS

Corona trifft auf Gretzenbach

Seit fast 2 Wochen ist ein Virus das Thema. In Gretzenbach sind deswegen Veranstaltungen abgesagt worden, in den Medien wird über Hamsterkäufe berichtet und der Bundesrat hat seine Massnahmen verschärft. Nun ist verantwortungsvoller Umgang mit der Situation verlangt – und eine Portion Gelassenheit.

Weltweit herrscht Ausnahmezustand. Und trotz aller Massnahmen sterben Menschen wegen des Virus, auch in der Schweiz – das bedeutet Leid. Die beste Massnahme gegen die unkontrollierte Verbreitung des Krankheitserregers ist die Befolgung der bundesrätlichen Vorschriften und das Wisssen der wichtigsten medizinischen Fakten zum kleinen Übeltäter.

Übertragungsart

Die Übertragung geschieht vor allem durch Tröpfcheninfektion: Beim Niesen oder Husten gelangen Viren von einem Menschen direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund und Augen eines anderen Menschen.

Viren überleben einige Stunden in winzigen Tröpfchen auf Händen oder Oberflächen (Türklinken, Knöpfe etc.) und gelangen durch Berührungen im Gesicht auf die eigenen Schleimhäute von Nase, Mund und Augen.

Nähe ist eine wichtige Voraussetzung für die Virus-Übertragung. In der Regel ist ein längerer und enger Kontakt mit einer infektiösen Person erforderlich (< 2 Meter über > 15 Minuten).

Die rasche Verbreitung des Coronavirus ist ein Problem. Die sogenannte «Reproduktionszahl (R)» gibt an, wie viele weitere Menschen eine infizierte Person anstecken kann. Gemäss aktuellen Schätzungen sind das zurzeit zwischen 1,5 und 4 Menschen. (Zum Vergleich: bei der saisonalen Grippe (im Winter) liegt R bei rund 1,2–1,4, bei Masern bei rund 18 und bei SARS knapp über 1,0).

Personen jeden Alters können sich anstecken. Das Alter der laborbestätigten Erkrankungsfälle in China reicht von 8 Monaten bis 90 Jahren. Erste Erfahrungen zeigen, dass Kinder vor Corona eher geschützt sind, sie können aber trotzdem Überträger sein.

Inkubationszeit: Nach einer Infektion mit dem Coronavirus dauert es in der Regel 4 bis 7 Tage bis zu den ersten Symptomen.

Krankheitsverlauf

Zu Beginn treten oft ähnliche Anzeichen wie bei einer Grippe auf: Unwohlsein, Müdigkeit und Fieber. Es folgen meist Atemwegssymptome (trockener Husten). Weniger häufig sind: Kopfschmerzen, selten Muskelschmerzen, Übelkeit und Durchfall.

Nur sehr selten wurden Schnupfen und Halsschmerzen beobachtet (diese weisen eher auf eine «gewöhnliche Erkältung» hin).

Bei einem schweren Erkrankungsverlaufs kann es nach rund einer Woche zu Kurzatmigkeit und ev. zu einer Lungenentzündung mit Atemnot kommen. Weiterer Organsysteme können ebenfalls befallen werden.

Von einem schweren Erkrankungsverlauf betroffen sind vorwiegend ältere Menschen und Menschen mit einer chronischen Vorerkrankung (Bluthochdruck, Herz- und Lungenerkrankungen, Diabetes oder Erkrankungen, die das Immunsystem beeinträchtigen).

Die Mehrzahl der angesteckten Personen zeigt einen milden Verlauf. Mindestens 10 Prozent der Erkrankten haben kein Fieber, und bei einigen tritt kein Husten auf. Bei mehreren Personen wurde eine Infektion ohne Symptome nachgewiesen.

Neben den angesteckten Personen gibt es Virusträger, die nicht erfasst worden sind oder deren Symptome zu schwach ausgefallen sind. Hinter dieser Dunkelziffer vermutet man den Faktor 7.

Die Sterblichkeit bei einer 2019-nCoV-Erkrankung wird zurzeit bei ca. 3% angesetzt, in Italien sind es 3,8% (Stand Anfang März*).

Zum Vergleich: Die Sterblichkeit bei Masern liegt bei rund 0,1 Prozent, diejenige von SARS lag bei rund 10 Prozent; bei MERS liegt sie bei 35 Prozent.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat eine umfassende Webseite zum Coronavirus aufgeschaltet, von da stammen auch die Angaben des Textes.

Das Schweizer Fernsehen hat in seiner Sendung Puls den Coronavirus, die Auswirkungen und die Massnahmen dagegen beleuchtet. / HS

Quellen:
Bundesamt für Gesundheit
* Oltner Tagblatt / Schweiz am Wochenende vom 7. März 2020

Mit den Schneeschuhen auf den Fronalpstock

Im Frühling gibt es die Auffahrtswanderung, im August steht jeweils die Vereinsreise auf dem Programm und vielleicht werden jetzt auch Schneeschuhwanderungen ein fester Bestandteil der Männerriege. Am 23. Februar machte sich eine Gruppe auf den Weg von Stoos hinauf auf den Fronalpstock: 3 Turner mit Schneeschuhen und ein Skifahrer.

Der Fronalpstock ist 1922 m hoch und bietet eine wunderbare Aussicht auf das Mittelland und sieben Seen. Das war die Belohnung für den rund zweistündigen Aufstieg von Stoos her. Insgesamt galt es dabei mehr als 600 Höhenmeter zu überwinden. Die Schneeverhältnisse waren ansprechend, angesichts der Tatsache, dass es seit Wochen kaum mehr geschneit hatte.

Bei der Ankunft auf dem Stoos hatte es noch geregnet. Doch schon bald hörte er auf und es blieb bis zur Heimfahrt trocken. Am Nachmittag zeigte sich sogar die Sonne.

Der Ausflug wird im kommenden Dezember nochmals angeboten werden, da die Monate Januar und Februar wegen Skiferien und Fasnacht fest mit Terminen belegt und eher ungünstig sind. Nun ruht die Hoffnung auf einer schneereichen Vorweihnachtszeit. Zwei Routen werden zur Verfügung stehen: eine leichte und die sportliche auf den Fronalpstock. Und Stoos bietet daneben noch viele andere A(ttra)ktivitäten. / HS

Das läuft im März

Der Coronavirus hält die Schweiz fest im Griff. Im Kanton Solothurn müssen Anlässe mit mehr als 100 Besuchern vorerst abgesagt werden. Das wird auf die wenigsten Angebote im Dorf gelten. Viel ist angesagt: Der März fällt voll in die Fastenzeit. Neben geistiger und seelischer Nahrung ist auch für Speis und Trank gesorgt.

01. MärDer Kindermaskenball findet leider nicht statt 
02. MärMeditationkath. Kirche 6.30
03. MärTag des Artenschutzes   
04. MärKafiträff Römersaal8.30
06. MärWeltgebetstag der Frauen – Gastland Zimbabwe   
06. MärFastensuppe Römersaal12.00
07. MärRacletteabendref. KirchgemeindeRömersaalab 17.00
08. MärTag der Frau   
09. MärMeditationkath. Kirche 6.30
10. MärGemeinderat   
11. MärFrauentreff beim Dorfladen20.00
13. MärFastensuppe Römersaal12.00
14. MärInstrumentenvorstellungMusikschule Gretzenbach 10.00 – 12.00
14. MärJahreskonzertMusikvereinTurnhalle 5720.00
16. MärMeditationkath. Kirche 6.30
18. MärGesamtkonzert Musikschule   
19. MärFokus feiert den 4. Geburtstag  
19. MärJosephtag   
20. MärFastensuppe Römersaal12.00
20. MärFastensuppe für Erwachsene Römersaal19.00
20. MärTag- und Nachtgleiche   
23. MärMeditationkath. Kirche 6.30
24. MärSeniorennachmittag / Theater Römersaal14.00
24. MärMV Fokus Gretzenbach  19.30
26. MärSenioren-Mittagstisch Rest. Jurablick11.30
27. MärFastensuppe Römersaal12.00
29. MärSommerzeit   
31. MärGemeinderat   

5G – Umfrage: Vorwärtsstrategie oder Abwarten?

FOG hat erstmals eine Umfrage lanciert. Das Thema war die 5G-Technologie. Die IG Weid bekämpft eine neue Sendeanlage. Was kann Gretzenbach daraus lernen?

Zunächst dies: Unabhängig von der Umfrage ist der Gemeinderat bereits aktiv geworden und hat am 21. Januar beschlossen, auf gemeindeeigenen Parzellen und Gebäuden in der Wohnzone keine Antennen 4G oder 5G zu bewilligen.

Am 29. Januar hat eine Debatte im Solothurner Kantonsrat die Erkenntnis gebracht, dass der Kanton für 5G nicht zuständig ist.

Nun zur Umfrage: Bis zum 1. Februar haben 43 Menschen ihre Meinung über die 5G-Technologie mitgemacht. Hier die Resultate:

Die Umfrage ist am 1. Februar geschlossen worden

Die Umfrageergebnisse sind eine Momentaufnahme und absolut nicht repräsentativ, dafür haben zu wenige Personen mitgemacht. Trotzdem wagen wir uns an eine Auseinandersetzung mit dem Thema:

– Es wäre leicht gewesen, das Umfrageresultat deutlich und einseitig ausfallen zu lassen. Die IG Weid vertritt rund 200 Einsprecher gegen die geplante Sendeanlage bei der Garage Weid. Hätte diese Gruppe öffentlichen Druck aufbauen wollen, würde das Resultat anders aussehen.

20 Minuten hat im November 2019 fast 13’000 Personen zu ihrer Einstellung bezüglich des flächendeckenden 5G-Ausbaues befragt. Die Ergebnisse zeigten, dass 54% der Befragten sich gegen den 5G-Ausbau geäussert haben. Unsere Resultate bewegen sich in einem ähnlichen Rahmen. Da drängt sich die Frage auf, ob das nur Zufall sei.

– Die Gemeinde hat für das Dorfzentrum eine Befragung der Bevölkerung lanciert, vielleicht lohnt sich ein ähnliches Vorgehen bei der 5G-Technologie?

– Die Umfrage von 20 Minuten liefert einen möglichen Ansatz: 53% der Befragten hatten sich für ein Moratorium ausgesprochen, d.h. für ein befristetes Einfrieren des Ausbaus von 5G. Ein Moratorium gäbe auch Gretzenbach Gelegenheit, in Erfahrung zu bringen, was alles möglich ist und wie einzelne Kommunen mit dem Thema umgehen. An verschiedenen Orten ist bereits ein Moratorium eingeführt worden, so lange, bis vom Bund erwartete Antworten eintreffen.

– Ein Blick über die Gemeindegrenzen lohnt sich. Kestenholz hat im Zonenreglement vom April 2018 festgehalten, dass Mobilfunkanlagen nur in der Gewerbe- und Industriezone und in der Zone für öffentliche Bauten und Anlagen gestattet sind.

– In Mahren liegt auch ein Baugesuch für eine Funkantenne auf, die Chancen für eine Bewilligung werden als gut eingestuft, trotz erheblichem Widerstand dagegen. Daraus kann man ableiten: Die einzelnen Gemeinden des Niederamtes schauen für sich, der Blickwinkel des gesamten Region wäre vielleicht der bessere.

Es lohnt sich also, wenn der Gemeinderat und die Einwohner Zeit bekommen, sich objektiv mit dem Thema zu befassen und Lösungen rechtzeitig zu erarbeiten, denn der globale Druck für diese Technologie ist gross. Die Ortsplanungsrevision befindet sich in Gretzenbach zwar in einem fortgeschrittenen Stadium, neue Erkenntnisse sollten dennoch Platz darin finden können.

Packen wir das Thema an, bevor wir vor vollendeten Tatsachen stehen. / HS

Wir strahlen meist so schön unnötig!

Die Strahlung, die von Natel-Sendeanlangen, besonders von den 5G-Masten ausgeht, ist in aller Munde. Für die einen sind das „positive“ Strahlen, weil sie die Datenübertragung massiv beschleunigen; für die andere Seite sind damit Ängste um die Gesundheit verbunden.

Fakt ist: Wir sind auf unterschiedlichste Weise von Strom und Strahlung umgeben. Selbst in den abgelegensten Gebieten sind wir natürlichen Magnetfeldern ausgesetzt.

Wo Strom durchfliesst, entstehen immer elektrische und magnetische (niederfrequente) Felder. Ab einer Frequenz von rund 10 Kilohertz (das sind 10‘000 Schwingungen pro Sekunde) spricht man von elektromagnetischen Wellen oder Strahlung. Darauf sind alle Geräte angewiesen, die drahtlos (durch die Luft) kommunizieren: Radio, Fernseh- und Mobilfunk, WLAN, Bluetooth etc. Diese Felder und Wellen werden vereinfacht auch als Elektrosmog bezeichnet.

Es gibt in Gretzenbach Menschen, die sehr sensibel auf den Felder- und Strahlen-„Salat“ reagieren. Aus Fairness ihnen – aber auch sich selbst gegenüber – hat Fokus an der Generalversammlung beschlossen, auf die Problematik hinzuweisen – verbunden mit Tipps, die einfach umsetzbar sind und keinen Qualitätsverlust des eignen Umgangs mit elektronischen Geräten haben.
Schätzungen gehen davon aus, dass  bis zu 90% der täglichen Belastung zu Hause und am Arbeitsplatz unnötig und ohne relevante Einschränkung der Lebensführung sind; und sehr oft sind sie einfach und sogar kostenlos vermeidbar.

Hier die Zusammenstellung mit Beispielen einfacher Möglichkeiten zur Reduktion von unnötigem Elektrosmog:

  • Ein sehr grosser Teil der aufgenommenen Mobilfunkstrahlung stammt vom eigenen Handy. Die Strahlung kann mit einem strahlungsarmen Handy (SAR-Wert), mit einer Freisprechanlage (Headset) oder einer guten Qualität der Verbindung vermindert werden. (Bei schlechtem Empfang, z.B. im Keller empfiehlt es sich nur kurz telefonieren.)
  • Die modernen Smartphones strahlen, auch wenn nicht telefoniert wird (WLAN, Bluetooth, Mobile Datendienste, Hotspot). Darum bei Nichtgebrauch den Flugmodus einschalten oder das Handy auch mal ganz ausschalten.
  • Im Gebäudeinnern ist Abstand halten sehr wichtig. (Bei stromführenden Leitungen und Kabeln im Wohnbereich sind das ca. 1 Meter, dann sind die Felder vernachlässigbar.)
  • Ein optimaler Standort des WLAN-Routers verbessert die Performance im eigenen Wohnbereich und vermeidet die Belastung von Nachbarn. Ideal ist: Zentral im Wohnbereich, erhöht und freistehend.
  • Bei Nichtgebrauch, regelmässigen Abwesenheiten oder in der Nacht kann das WLAN auch ausgeschaltet werden.
  • Drucker können in den meisten Fällen übers Kabel mit dem PC verbunden werden, es braucht das WLAN nicht. Ansonsten das WLAN, wenn immer möglich, ausschalten.
  • Neue Fernseher haben einen WLAN-Sender eingebaut, der auch im Standby strahlt. Einfache Abhilfe: Fernseher bei Nichtgebrauch ganz vom Netz trennen (z.B. schaltbare Steckerleiste).
  • Es gibt Schutzhüllen zum Abschirmen des WLAN-Routers. Damit können die Reichweite reduziert und zum Beispiel Kleinkinderzimmer, Schlafzimmer … WLAN-frei gehalten werden.
  • An bestimmten kabellosen Festnetztelefonen mit DECT kann in den Einstellungen der Eco-Mode (oder Ecomode-Plus) aktiviert werden. Damit strahlt das Telefon nur, wenn es in Gebrauch ist. Ohne diese Aktivierung strahlen diese Geräte pausenlos. Beim Neukauf danach fragen.

Auf dem Markt werden auch Messgeräte angeboten. Grundsätzlich ist im Umgang damit Vorsicht geboten, weil falsches Wissen bei der Interpretation schnell mal ‚Schaden anrichtet‘. Interessierten vermitteln wir eine Kontakt-Adresse.

Weiterführende Informationen zu Elektrosmog und Abschirmung gibt es unter.

www.a-zgesund.ch oder www.ibes.ch

Strom kostet, weil er produziert werden muss.. Die Umsetzung des einen oder anderen Tipps hat neben Aspekten der Rücksicht auch Kostenersparnis zur Folge. Und sie sind ein persönlicher Beitrag zur Klärung der Diskussion um die Energielücke, die nach der Stillegung der Kernkraftwerke noch nicht gelöst ist. / HS

Vorstand

Seit dem 24. Januar 2020 setzt sich der Vorstand von Fokus so zusammen:

PRAESIDENT

Vakant


Waedi SchaererVIZEPRAESIDENT und GEMEINDERAT

Walter «Wädi» Schärer
Unternehmer
Mitglied seit 1989
Gemeinderat Ressort Infrastruktur seit 2009

«Ich bin bei der FOG, weil ich keine diktierten Parteiparolen von ‹Oben› vertreten will. Mein ganzes Engagement gilt einzig und alleine meinem Dorf. Hier kenne ich die Einwohner und Gegebenheiten vor Ort und kann so optimale Lösungen für anstehende Probleme erzielen.»


Sandra KunzKASSE

Sandra Kunz
Kaufmännische Angestellte
Mitglied seit 2009

«Als berufstätige Mutter und Hausfrau bin ich sehr am Geschehen des Dorflebens interessiert. Die FOG trifft genau meine Vorstellungen und ich kann dadurch aktiv am Dorfleben teilnehmen.»

 


Kurt_Spielmann_500x500GEMEINDERAT

Kurt Spielmann
Hausmann / Verkäufer bei Brunner Getränke / Mitarbeiter bei Panda Architektur
Mitglied seit 2013
Gemeinderat Ressort Finanzen seit 2013

«Ich bin bei der FOG, weil man nicht von Bundes- oder Kantonalparteivorständen vorgeschrieben bekommt, wie zu politisieren sei. Der Schwerpunkt der politischen Arbeit liegt in unserem Dorf. Ich will mich für mein Dorf einsetzen, mit all meinen Möglichkeiten.»


BEISITZER

Horst Kaucic           

                                           

 

 

 


BEISITZERIN

Doris Nagl

Das läuft im Februar

Gretzenbach galt mal als eine Fasnachts-Hochburg. Die Kinderfasnacht gibt es immer noch. Danach folgt die Fastenzeit. Was daneben sonst noch läuft, hier der Terminkalender

05. FebSirenentest   
12. FebFrauentreff beim Dorfladen20.00
14. FebValentinstag   
18. FebSeniorennachmittag / Jassplausch Römersaal13.30
20. Febr.LottoFrauengemeinschaftRömersaal19.30
20. Febr.Schmutziger Donnerstag   
25. FebGemeinderat   
26. FebAschermittwoch   
27. FebSenioren-Mittagstisch Rest. Jurablick11.30
27. FebStart Bläserklasse für ErwachseneMusikverein 20.00
28. Feb75. Todestag von Anne Frank   

Beizlifest und Euro 2020: Wir sind dabei!

FOG führte am 24. Januar die ordentliche GV durch. Es gab zwei klare Entscheidungen bezüglich Beizlifest und 5G-Infoanlass. Und die Partei steht im Moment ohne Führung da.

Nach dem Apero eröffnete Noch-Präsident Rolf Leuenberger die Versammlung. Er hatte vor einem Jahr das Amt – nach einem Unterbruch – zum zweiten Mal übernommen mit der klaren Ansage, die Partei während eines Jahres zu führen. Trotz Bemühungen konnte keine Nachfolge gefunden werden. Gemeinderat Wädi Schärer formulierte den Sachverhalt so: ‘Ohne Präsident da zu stehen, ist nach Aussen hin nicht schön. Aber ich bin guten Mutes, dass wir trotzdem etwas Gutes leisten können! ’ Der Vorstand wird in nächster Zeit ziemlich gefordert sein.

Fokus verfügt über eine ansehnliche Schar sehr engagierter Mitglieder. Aber es geht uns wie den anderen Parteien und Vereinen: Es fehlt der Nachwuchs und die aktuellen Mitglieder leisten seit vielen Jahren sehr gute Arbeit zu Gunsten der Partei und des Dorfs.

Nach diesem betrüblichen Traktandum war die klare Zustimmung zum Raclette-Zelt während des Beizlifestes 2020 ein wahrer Aufsteller. Die Voten, die in der Diskussion vorgebracht worden sind, waren: ‘Wir machen das für das Dorf!’ ‘Das zusammen Arbeiten an diesem Anlass ist für uns sehr wichtig, auch wenn es sich nicht um politische Arbeit handelt! Wir fördern so den internen Teamgeist! ’

An der letzten Mitgliederversammlung 2019 ist beschlossen worden, dass FOG sich an einem ausgewogenen Informationsanlass über die 5G-Technologie beteiligen will. Nach Informationsgesprächen und Abklärungen bei Experten ist beschlossen worden, davon Abstand zu nehmen, weil ein objektiver Anlass zurzeit nicht realisierbar ist. Gegner dieser Technologie finden sich leicht, Befürworter zieren sich, da sich zum Teil heftiger Protest gegen 5G bemerkbar macht. Das Thema bleibt aber im Fokus.

Die Strahlenproblematik macht sich aber nicht nur im Umkreis der Sendemasten bemerkbar. Jeder Haushalt ist mit Strahlen konfrontiert, die intern produziert werden. Da können alle einen Beitrag für sich und die Nachbarn zu einer Reduktion leisten. Die Versammlung hat denn auch ausdrücklich zugestimmt, Tipps zum persönlichen Umgang mit Strahlenquellen zu publizieren. Diese werden demnächst aufgeschaltet.

Auf Initiative des Elterndrahtes wird der Spielplatz zwischen Kugelstossanlage und Kindergarten bis zum Sommer erweitert. Die Gruppierung sammelte Geld für die Realisierung des Platzes und die Anschaffung weiterer Geräte. FOG hat für dieses Projekt 500.- gespendet.

Im Juni spielen die Schweiz und Wales in der Vorrunde der Europameisterschaft. Bereits an der WM vor zwei Jahren haben Mitglieder daraus einen Fussball-Event gemacht. Am 13. Juni kommt also die nächste Gelegenheit zu einem gemeinsamen Fussball-Watching. Eine Einladung dazu wird noch folgen.

Danach folgte der gemütliche Teil mit Nachtessen und angeregten Diskussionen.

In eigener Sache: Wir wollen auch am Beizlifest 2030 das Raclette-Zelt führen und dafür brauchen wir jetzt schon neue Leute. Machen Sie mit und schnuppern Sie FOG-Luft/ HS