Bläser sind Klasse – MACHED mit!

An der 1. Augustfeier hatte der Präsident des Musikvereins Gretzenbach auf das MACHmit-Konzert vom 31. August hingewiesen. Angesprochen worden sind dabei alle, die Freude an der Blasmusik haben – mit dem Ziel, im kommenden Jahr eine Bläserklasse für Erwachsene beginnen zu können.

‚Freude und Begeisterung an Blasmusik, an eigener musikalischer Tätigkeit, an kameradschaftlichem Geist – das erleben wir mit unserem Hobby.‘  Diese Worte stammen vom Flugblatt, mit dem der Musikverein zu seinem MACHmit-Konzert eingeladen hatte. Die Musikanten boten ein dreiviertelstündiges, abwechslungsreiches Konzert – ZuhörerInnen hatte es auch. Leider fehlten die wichtigsten Personen: Erwachsene, die schon einmal ein Blasinstrument gespielt hatten oder mit diesem Hobby neu anfangen werden. Rund 15 Personen sind gesucht, die 2020 den Bläserkurs für Erwachsene besuchen wollen. Dieses Ziel besteht immer noch – und kann erreicht werden.

Die nachfolgende Bildergalerie bestätigt vielleicht: Ein Versuch ist es wert. / HS

Musik machen ist lässig; und in einer Gruppe ist es noch viel schöner. Musik ist schön – jeder Ton ist schön.
Das Schöne an der Musik in einem Verein ist die Kameradschaft. Wir sind hier um Eindrücke vom MACHmit-Konzert zu sammeln, weil auch wir einen Bläserkurs organisieren wollen.
Wir suchen Nachwuchs für unseren Verein. Das Interesse an der Blasmusik ist regional sehr unterschiedlich. Ich weiss, dass im Kanton Luzern sehr viele Junge mitmachen. Warum das so ist? Ich habe keine Ahnung. Wir mussten in der Vergangenheit immer wieder mit Aushilfen arbeiten. Das Schöne daran ist, dass viele der Aushilfen bei uns geblieben sind, weil es hier musikalisch und menschlich stimmt.
Wir versuchten in der Vergangenheit über die Musikschule Nachwuchs zu erhalten. Das funktioniert nicht mehr. Wir haben uns überlegt, wie weiter? Und dabei sind wir auf Marco Weber gestossen, der in der ganzen Schweiz MACHmit-Konzerte professionell organisiert und erfolgreich durchgeführt hat. Warum soll das nicht auch hier funktionieren? – Das war unsere Motivation für den heutigen Anlass. Ich bin nun seit 50 Jahren in diesem Club und möchte ihn nicht missen. 20 Jahre lang habe ich ihn auch dirigiert. Ein Leben ohne Musik könnte ich mir nicht vorstellen. Wenn ich eine Entscheidung treffen müsste, würde ich das Gehör dem Sehen vorziehen. Man kann auch blind musizieren. Aber Musik machen ohne Gehör? Und es ist der Plausch, mit dem Sohn gemeinsam zu musizieren.
Zuerst habe ich Blockflöte gespielt. Danach lernte ich Saxophon, wie mein Götti. Ich stamme aus einer Musikerfamilie. Meine Eltern haben darauf geschaut, dass ich drangeblieben bin und geübt habe. Ich bin aber die einzige von 5 Geschwistern, die immer noch musiziert. Es ist schade, dass heute so wenige Leute dagewesen sind. Aber wir hoffen natürlich, dass die Interessierten und Neugierigen an die eigentlichen Informationsanlässe kommen werden. Unser Ziel ist es, im kommenden Jahr mit einer Bläserklasse für Erwachsene beginnen zu können.